Blick nach links: „Do not link“

Entsetzlich dummes Gestammel in der taz (Foto: Collage)

Zitat taz:  – „Achtung: Links in diesem Artikel auf rechte Medien führen über den Dienst „Do Not Link“ auf die Originalartikel. Mit dem Dienst wird ausgeschlossen, dass der Link zu einer Verbesserung von deren Suchmaschinenposition führt“.

(Linkes Demokratieverständnis, Deutschland 2017)

von Max Erdinger

So bekämpft man den Gegner. Demokratisch ist das nicht. Typisch links ist es allerdings. Linke sind elende Realitätsverweigerer. Was nicht passt, wird passend gemacht. Jouwatch hat nicht das geringste Problem damit, auf eine Zeitung zu verlinken, die wir für schlecht halten. Niemals würden wir uns anmaßen, Suchmaschinen zu manipulieren, auf daß sich die Realität anders darstelle, als sie ist.

Die Übersetzung des Befehls „Do not link“ lautet in korrektem Deutsch so: Führe die Öffentlichkeit hinter das Licht. Gaukle ihr Irreales als wahr vor. Sprich tatsächlich besuchten Seiten ihre Relevanz ab. Verstecke diese Seiten. Agiere wie ein Vormund. Sei wie Stalin. Hungere unliebsame Bürger aus (do not link, keine Klicks, keine Google-Werbung, kein Brot). Lüge für die Wahrheit. Für deine Wahrheit. Sei erbärmlich. Sei links. Dumm, dümmlicher – taz.

Und dann dieser ganze Hinweis an sich! Dieser Stolz auf die eigene Bauernschläue! Was glaubt die taz eigentlich, wie jemand gestrickt sein muß, der sich da nicht fragt, wovor sie im publizistischen Kampf mit dem politischen Gegner die eigentliche Angst hat. Ein Idiot müsste einer sein, der es nicht sofort bemerkt: Es ist die Angst vor der Realität des hochgepriesenen Gesellschaftsdiskurses. Davonschwimmende Felle. Als ob die Realität an ihrer Darstellung hinge und nicht umgekehrt!

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...