Soros zu WeidelGate: Correctiv gibt den Medien Spin-Tipps

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Fake-News (Foto: Collage)

Da die angeblich „rassistische“ E-Mail von Alice Weidel anscheinend ein Fake ist, gibt das Soros-nahe Recherchekollektiv Correct!v den Medien Tipps, wie sie die Fake-Story doch noch gegen die AfD verwenden können.

Alle großen deutschen Medien hatten ungeprüft die Story aus der „Welt“ übernommen, die jetzt ernste Fragen zur Befangenheit der Welt-Redaktion aufwirft.  Nun, da keiner mehr die Echtheit der stümperhaften Fälschung behaupten will, gibt das Recherchezentrum Correct!v eine Anleitung heraus, wie mit dem gefährlichen Thema umgegangen werden soll, um trotzdem der AfD zu schaden.

Correct!v wurde 2014 durch Anneliese Brost gegründet, Milliardärin und Verlegerin der SPD-nahen WAZ-Gruppe, um für „richtige“ Fakten in Presse und Öffentlichkeit zu sorgen. Sie folgt dabei dem Modell von Media Matters for America, das nach dem Lewinsky-Skandal von Clinton-Intimus John Podesta und George Soros gegründet wurde um negative Geschichten frühzeitig abzufangen und den richtigen Spin zugeben (JouWatch berichtete). Ein Prozent enthüllte im Februar, dass Correct!v von Soros’ Open Society Foundation finanziert wird. Seitdem wurde klammheimlich der Vorschlag fallen gelassen, Facebook von Correct!v zensieren zu lassen.

Anscheinend hat Correct!v auch gemerkt, dass an der angeblichen Weidel-Mail etwas stinkt. Ungewöhnlich vorsichtig schreibt sie „Noch ist Weidels Urheberschaft nicht eindeutig geklärt“, und spricht von einer „unübersichtlichen Sachlage“: „Technikexperten konnten am Montag nicht eindeutig die Herkunft der E-Mail klären. „Es ist technisch möglich, E-Mails zu verschicken und beliebige E-Mail-Adressen als Absender*in anzugeben“, teilte der Chaos Computer Club (CCC) mit. Auch Wissenschaftler mochten sich nicht eindeutig festlegen…“ Dennoch betitelt Correct!v den Artikel völlig unzweideutig „Alice Weidel und ihre rassistische Mail“, obwohl sie zugeben, dass die Mail vielleicht gar nicht echt ist, geschweige denn von Weidel.

Kronzeuge in dem Artikel ist der Sozialwissenschaftler Andreas Kemper, der bereits „belegt“ haben will, dass AfD-Mann Björn Höcke unter dem Pseudonym Landolf Ladig für die NPD geschrieben habe. Die Vorwürfe führten zum Antrag auf Parteiausschluss unterstützt u.a. durch Frauke Petry. Dass jemand jemals etwas in der Sozialwissenschaft „bewiesen“ hätte, wäre allerdings ein absolutes Novum.

„Das ist eine Sprache, die man von Alice Weidel in den letzten Jahren in dieser Form nicht gehört hat“, gab Kemper Correct!v gegenüber zu. „Nichts desto trotz (sic) ‚ist es nicht ausgeschlossen, dass Weidel diese Mail von sich gegeben hat. Was da gesagt worden ist in der E-Mail, ist normal für die AfD’“, sagt der Pseudowissenschaftler ohne Anführung von Belegen. „Viel schlimmer seien aber die faschistischen und NS-verherrlichenden Aussagen Höckes, sagt Kemper“, wiederum ohne Nennung von Belegen.

Kemper sagte zu Correct!v: „Ich sehe in Alice Weidel eine Neoliberale, die sich aus opportunistischen Gründen völkisch radikalisiert hat.“

Die Soros-Stiftung Correct!v liefert also den Mainsstream-Medien das Rezept, das sie bis zum 24.9. befolgen werden, um die Weidel-E-Mail-Lügengeschichte am Kochen zu halten, auch wenn sie längst als Fake bloßgestellt wurde:

1.) Behaupten, die Mail könnte von Weidel sein, auch wenn man es nicht weiß

2.) Die Tatsache, dass man der AfD-Spitzenkandidatin überhaupt so etwas zutraut ist bereits der Beweis, dass sie „völkisch radikalisiert“ ist

3.) Im Zweifelsfall auf Höcke verweisen.

Quod erat demonstrandum!

 

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