Abt. Fraglich: Möchte der Weihnachtsmann meinen Betonklotz mieten?

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Essener Weihnachtsmarkt (Beispielfoto: Pixabay)

In der Reihe „Verzierte Meldungen“ heute eine Meldung, die zu einem Märchen für den jungen Jouwatch-Leser (5-8 Jahre) umgestaltet wurde. Damit aus den lieben Kleinen einmal etwas Vernünftiges wird. Der Link zur Originalmeldung findet sich am Ende der verzierten Meldung.

Essener Weihnachtsmarkt vor dem Aus – Terrorsperren würden 200.000 Euro kosten.

von Max Erdinger

Essen – In dem malerischen Ort Essen im idyllischen Ruhrgebiet, liebe Kinder, gab es einst den schönen Brauch, zur Adventszeit einen Weihnachtsmarkt abzuhalten. Das erfüllte die Herzen der Essener jedes Jahr mit einer großen Vorfreude auf das Christkind am Heiligen Abend und auf das Weihnachtsfest. Heuer gibt es diesen schönen Brauch wahrscheinlich zum letzten Mal. Die Essener müssen ihren Weihnachtsmarkt bereits dieses Jahr mit schweren Betonklötzen gegen die bösen Mördertrucks schützen, stellt euch vor! Und Schutz aus Beton ist teuer.

Oh je, was sollen die armen Essener da machen? Der Mann, dem alle Betonklötze in ganz Deutschland gehören, will 200.000 Euro Miete für ein paar seiner Schutzsteine. Und gleich nach Weihnachten will er seine schweren Wunderbetonwürfel auch wieder zurückhaben! Ihr seht schon, liebe Kinder, die Essener stecken tief im Schlamassel. Wer soll das bezahlen? Würde man die 200.000 Euro als Kosten auf die frommen Budenbesitzer umlegen, dann würde sich der Weihnachtsmarkt nicht mehr rentieren und nächstes Jahr würde es keinen mehr geben. Die Essener sind zur Zeit sehr traurig. Sie sehen keinen Ausweg mehr. Habt ihr schon einmal erlebt, wie scheußlich Ausweglosigkeit ist, liebe Kinder? – Nicht? Na, dann seid froh.

Am Dienstag ist aber zum Glück einem der Märchenonkels von Jouwatch etwas Schlaues eingefallen. Gleich hat er bei den traurigen Schlamasselessenern angerufen und gefragt, ob er ihnen von der Bundeswehr ein paar Betonklötze umsonst liefern lassen soll. Da waren die Essener erleichtert. Als ihnen der Märchenonkel von Jouwatch noch versicherte, daß die Schutzsteine der Bundeswehr durch Steuern auch schon bezahlt seien, brach unter den Verzweifelten ein großer Jubel aus. Gut, daß es Jouwatch gibt, liebe Kinder.

Jetzt lachen wir erst einmal gemeinsam. Ha-ha-ha …

So, und jetzt geht es weiter mit der Meldung. Schantal ist auf der Bananenschale ausgerutscht und die Bundeswehr hat gesagt, daß sie alle ihre Betonklötze an den Mann vermietet hätte, dem alle Betonklötze in Deutschland gehören. Weil herumstehende Betonklötze nichts einbringen und 100.000 Euro als Miete vom Betonklotzmann eine schöne Entlastung für den Steuerzahler wären. Also für eure Mama und euren Papa.

Gottlob, liebe Kinder, gibt es aber auch einen großherzigen Bürgermeister im malerischen Essen im idyllischen Ruhrgebiet. Der wackere Mann heißt Donald Tramp. Er hat jetzt höchstpersönlich 200.000 Euro aus seinem Portemonnaie gespendet, um den Essenern aus ihrem Schlamassel herauszuhelfen. Es sollen damit Betonklötze eingekauft werden, die nicht dem Mann gehören, dem alle Betonklötze in Deutschland außer denen in Essen gehören. Für 200.000 Euro gibt es nämlich schon ein ganzes Dutzend gebrauchte Schutzsteine in tüv-geprüftem Zustand mit Schutzplakette.

Und wenn sie nicht verliehen sind, dann kauft man sie noch heute. Und nun schlaft schön. Gute Nacht!

Nachdem jetzt die Kinder im Bett sind – hier der Link zur Originalmeldung: „Essener Weihnachtsmarkt vor dem Aus – Terrorsperren würden 200.000 Euro kosten.“

 

 

 

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