Merkel: Horrorauftritt in Rosenheim

(Bild: JouWatch)
Entspannt nach dem Horror in Rosenheim: Angela Merkel (CDU) in Augsburg (Bild: JouWatch)

Angela Merkels Wahlkampfauftritte, sobald sie nicht abgeschottet vor Merkilanern spricht, war bislang von lautstarken Pfeiffkonzerten und Buh-Rufen begleitet und zum Teil auch massiv gestört worden. Rosenheim scheint zum Ende des Merkelschen Wahlkampfs nun einer der „Höhepunkte“ gewesen zu sein. In Augsburg indes konnte sich die Kanzlerin, abgeschirmt im Bierzelt, von ihrer Anhängerschaft ungestört feiern lassen. Mit Video.

Merkel kam am Dienstag bei strömendem Regen mit dem Hubschrauber im bayerischen Rosenheim an, um dann ihren Weg durch die Wartenden Richtung Bühne anzutreten. Aus der Menge schallten ihr – wie bei allen ihren bisherigen Wahlkampfauftritten – „Hau ab“-Rufe, Pfiffe und Buh-Rufe entgegen. Auf den hochgereckten Schildern waren Sprüche wie „Merkel hasst Deutschland“ zu lesen.

Massive Buhrufe während der gesamten Rede

In Rosenheim scheint der Protest, scheint die Verärgerung, ja die Wut der protestierenden Bürger indes noch massiver ausgefallen zu sein, als bislang wahrgenommen. Dort wurde die Kanzlerin, die ihren Bürgern und gerade jenen im südlichen Oberbayern durch eine verantwortungslose Immigrationspolitik nie gekannte Gefahren ins Land holte und aktuell eine Obergrenze für weitere Immigration kulturfremder Menschen ablehnt (JouWatch berichtete), während ihrer 35-minütigen Rede durchgehend ausgepfiffen und ausgebuht.

Als Merkel die kürzlich stattgefundene Vergewaltigung einer Joggerin im oberbayerischen Riedering durch einen aus Nigeria stammenden, abgelehnten Asylbewerber (JouWatch berichtete) ansprach, schwoll der Protest nochmals an. Merkels Worthülsen, dass dieser „traurige Vorfall“ ein Ansporn für mehr Sicherheit sei und Strafen verschärft werden müssten, gingen im Protest nahezu unter.

Erholung in Augsburg

Nach ihrem desaströsen Auftritt in Rosenheim ging es weiter nach Augsburg. Dort konnte sich Merkel von dem soeben Erlebten mutmaßlich etwas erholen, da der Protest weitaus weniger heftig auffiel. Ungestört konnte Merkel dann ab 19 Uhr, abgeschirmt von Protesten im gut gefüllten Bierzelt den Anwesenden ihre Vision von einem „Deutschland, in dem wir gerne leben“ mitteilen. Auf den Horror in Rosenheim ging Merkel mit keinem Wort ein. (BS)

Angela Merkel in Rosenheim:

AfD-Kundgebung in Rosenheim:

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