Panik! AfD wesentlich stärker als erwartet!

(Bild: Rolf van Melis; PANIK!; CC BY-NC-ND 2.0: siehe Link)
Panik im Lager der Einheitfront (Bild: Rolf van Melis; PANIK!; CC BY-NC-ND 2.0: siehe Link)

Die Panik macht sich bei den Etablierten breit: Es gibt „Anzeichen“ dafür, dass die AfD wesentlich stärker abschneiden könnte, als bislang vorhergesagt. Für die Einheitsfront scheint sich ihr Alptraum bereits am politischen Horizont abzuzeichnen: Die AfD könnte drittstärkste Kraft werden.

Nicht einmal mehr zwei Wochen, und dann ist der Wählerwille gesetzt. Trotz massiver medialer und politischer Bekämpfung des Politneulings AfD, trotz Mobilisierung der mit Steuergeld finanzierten Bodentruppen aus den Reihen der Antifa, trotz medialer Schmutzkampagnen und undemokratischem Ausgrenzen aus dem öffentlichen Raum: Die AfD könnte wesentlich stärker bei der bevorstehenden Bundestagswahl abschneiden als bislang prognostiziert.

Viele „beunruhigte Menschen mit diffusen Zukunftsängsten“

„Kommt der Rechtsruck“?, so die Angst aus den Reihen der dunkelrot-rot-grün-schwarzen politischen Einheitsfront. Selbst beim Institut Infratest dimap, das die Alternative für Deutschland mit elf Prozent taxiert, sieht man angesichts der anhaltenden Diskussionen zu Immigrations- und Sicherheitspolitik noch Luft nach oben. Da könnten laut Stuttgarter-Zeitung 14- oder 15-Prozent erreicht werden.

Woher die Einschätzung rührt, teilt die Zeitung ebenfalls mit: Eindrücke, die die wahlkämpfenden Politikfunktionäre im Gespräch mit dem Bürger nun wahrnehmen müssen. Man treffe auf viele „beunruhigte Menschen mit diffusen Zukunftsängsten, auch Überfremdungsängsten“, so die abgehobene Aussage des baden-württembergischen FDP-Spitzenkandidat Michael Theurer, der nicht ausschießen könne, dass die AfD besser abschneiden wird, als die Umfragen momentan aufzeigen.

Auch CDU-Parteisoldat Armin Schuster mache solche Erfahrungen im direkten Kontakt mit dem Bürger, dem er offensichtlich bislang geschickt ausweichen konnte. Beim „Haustürwahlkampf“ habe er mitbekommen, bis in welche Schichten hinein die AfD auf Resonanz stößt. Er gehe davon aus, dass die AfD auf Platz drei landen werde.

Untergangsszenarien bei der rot-rot-grün-Einheitsfront

SPD-Vize Ralf Stegner macht es wieder einmal nicht unter einem Nazi-Vergleich: „Es wäre nicht normal, wenn Nazis, wie es sie in den Reihen der AfD gibt, in den Bundestag einziehen, sondern eine Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik.“ Die demokratischen Parteien müssten –  so der nun offensichtlich angstgetriebene Linksaußen-  „verhindern, dass die AfD auf Platz drei landet – sonst wachen wir in einem Deutschland auf, das sich niemand wünschen kann“.

Für Grünen-Chefin Simone Peter wäre dies „ein Fiasko für unser Land mit seiner dunklen Vergangenheit“ und macht die FDP für den Aufstieg der AfD mitverantwortlich, da diese deren Parolen nachplappern würden.

Linksparteichef Bernd Riexinger legt seine rote Stirn ebenfalls in Falten: „Es ist unfassbar, dass SPD und Grüne den Kampf um die Ablösung von Angela Merkel aufgegeben zu haben scheinen – von uns abgesehen kann sich die AfD so als einzige Opposition zur teils verhassten Kanzlerin in Szene setzen.“ (BS)

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