„Massenabschiebung“ im Wahlkampf – Zwölf Afghanen fliegen nach Kabul

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Wenn es um Abschiebungen geht, bleiben viele Plätze leer (Foto: JouWatch)

Kurz vor dem Wahltermin geben unsere Regierenden nochmal Vollgas beim Thema Abschiebungen. Heute sollen, wenn alles gutgeht,  ganze ZWÖLF Afghanen von Düsseldorf zurück in ihre Heimat starten.

Vier von ihnen, denen NRW die Heimreise gestattet, sollen überführte Straftäter sein. Angeblich wurden drei von ihnen sogar aus NRW-Gefängnissen abgeholt. Auch für sechs Afghanen aus Bayern, soll es heute heißen, Goodbye Deutschland. Auf der Passagierliste des Fliegers nach Kabul werden auch zwei Afghanen aus Hessen und Hamburg sitzen.

Nachdem Anschlag am 31.Mai in Kabul waren die Sammelabschiebungen nach Afghanistan ausgesetzt worden. In NRW setzte sich die SPD gegen ihren grünen Koalitionspartner durch. Abschiebungen gehen laut Ansicht der Grünen gar nicht, weil die Situation in Afghanistan lebensgefährlich sei. (MS)

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