Heißer Herbst: Milos Meinungsfreiheitswoche in Berkeley

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Linksradikale randalieren gegen Meinungsfreiheit in Berkeley (Foto: Screenshot/ YouTube)

Es wird ein heißer Herbst in Kalifornien: Die Uni Berkeley hat beschlossen, sich doch zur Meinungsfreiheit zu bekennen und hält Ende September eine „Free Speech Week“ ab. Forciert hatte die Idee der konservative Provokateur Milo Yiannopoulos.

Von Collin McMahon

Als Yiannopoulos im Februar im Berkeley zum Abschluss seiner pro-Trump „Gefährliche Schwuchtel“ College Tour sprechen wollte, verursachten randalierende Antifas einen Sachschaden von $100.000 an ihrer eigenen Uni, sowie $500.000 Schaden an ihrer Stadt, und verletzten zwei Menschen. Seitdem wurde der linksradikale Campus in Berkeley, Geburtsort der Free Speech Studentenbewegung in den 1960ern, Schauplatz teils bürgerkriegsartiger Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Antifas und pro-Trump-Demonstranten. Die Auftritte von bekannten konservativen Vordenkern wie Ann Coulter, David Horowitz und Ben Shapiro wurden ebenfalls verhindert.

Als sich die Uni, Bürgermeister und Polizei der linken Hochburg weder willens noch fähig zeigten, der linksextremen Gewalt einen Riegel vorzuschieben, drohte Yiannopolous nach seinem Pädophilie-Skandal damit, eine Meinungsfreiheitswoche in Berkeley mit lauter kontroversen konservativen Rednern abzuhalten. Als am 27.8. eine zahlenmäßig weit überlegene Zahl von Antifas u.a. Latinos und Schwarze Trump-Befürworter in Berkeley angriffen und wie in Hamburg auf Pressekollegen Jagd machten, mussten selbst linke Medien wie Trevor Noah von The Daily Show einsehen, dass die Verharmlosung der Antifa-Gewalt nach hinten losgegangen war.

Schließlich musste der Kanzler der Uni Berkeley Nicholas Dirks im August seinen Hut nehmen. Er wird beurlaubt und erhält $434.000 fürs Nichtstun. Seine Nachfolgerin Carol T. Christ hat angekündigt, sich stärker für die freie Meinungsäußerung und die körperliche Sicherheit vor Gewalt auf dem Campus einzusetzen. Präsident Trump hatte bereits nach den Milo-Unruhen per Twitter damit gedroht, der Uni die Bundesmittel zu streichen, wenn für die Sicherheit und Meinungsfreiheit konservativer Redner nicht gesorgt würde. Kanzlerin Christ rief ein „Jahr der Meinungsfreiheit“ aus und sorgte dafür, dass Ben Shapiro wieder eingeladen wurde.

Shapiro soll nun am Do. 14.9. unter „verstärkten Sicherheitsmaßnahmen“ sprechen dürfen. Doch die Uni scheint schon wieder vor der Antifa-Gewalt einzuknicken: 2500 Leute wollten Karten, um Shapiro in einem Saal mit 1978 Plätzen sprechen zu hören. Mittlerweile wurde der Balkon aus Furcht vor Wurfgegenständen gesperrt, und die Kapazität dadurch halbiert, berichtet die New York Post, die anmerkte „Es sind sicher nicht die Konservativen, die Gegenstände vom Balkon werfen.“

Vom 24.-27.9. findet dann Yiannopouos’ „Meinungsfreiheitswoche“ mit kontroversen konservativen Kommentatoren wie Ann Coulter und Steve Bannon statt. „Ich habe alle eingeladen, die am Sprechen gehindert werden sollten“, so Yiannopoulos im Gespräch mit Breitbart Radio. „Jeder der vier Tage wird thematisch einer akuten Bedrohung für die Meinungsfreiheit in den USA gewidmet sein: Zuerst haben wir den ‚Feminismusentwöhnungstag’, dann den ‚Islam – Religion des Friedens’ Tag, am dritten Tag geht es um Meinungsfreiheit in Silicon Valley und heißt ‚Zuck 2020’, so wie ‚Mark Zuckerberg for President in 2020’. Ich hätte 2020 am liebsten einen Wahlkampf Mark Zuckerberg gegen Kanye West für die Republikaner. Ich würde für Kanye stimmen wenn ich bis dahin schon eingebürgert bin.“

Der linke Bürgermeister von Berkeley Jesse Arreguin, dem viele eine Nähe zu den linksradikalen By Any Means Necessary nachsagen, äußerte seine Sorge, die Konservativen könnten „den Schwarzen Block provozieren.“

Er ist ein fetter Idiot“, sagte Yiannopoulos daraufhin über Arreguin.

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump. Bei Verlagsinteresse bitte Zuschrift.

 

 

 

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