Evangelische Kirche beherbergt mit 630.000 Euro Steuergeld bezuschusste Antifa-Organisationen

(Bild: JouWatch)
Antifaschistische Kirche: Wo andere Kirchen ihren Gemeindebrief ausstellen, präsentiert sich die evangelische Kirche in der Beusselstraße in ihrem Schaukasten mit T-Shirts im Antifa-Stil, die die Aufschrift tragen: "Antifaschistische Kirchen" (Bild: JouWatch)

Berlin – Eine psychologische Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt und eine weitere Beratungs- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus sind unter dem Dach der Refo-Moabit, der „Reformationskirche im Kiez“ untergebracht. Die Beratungs- und Bildungsstellen erhalten für ihre ganz eigene Art von Seelsorge über 630.000 Euro. Insgesamt gibt der Berliner Senat über 3,3 Millionen pro Jahr für den Kampf gegen Rechts aus. Doch die nächste Erhöhung steht bereits ins Haus.

Von Christian Jung

Reach Out will sich um Opfer rechtsextremer Gewalt kümmern. Wer spenden will, kann das auf das Konto von ARIBA e.V. tun. Dieser ist auch Träger einer weiteren Stelle für tatsächliche oder vermeintlich Opfer von rechts- nicht jedoch linksextremer Gewalt: OPRA.

Obdach haben die beiden Organisationen unter dem Dach der evangelischen Kirche „Refo-Moabit“. Im Schaukasten vor der Kirche outet sich die Gemeinde als Antifa-Kirche (siehe Titelbild).

Antifa-Kirche als Modellprojekt

Dieser gehören augenscheinlich auch ihre Mieter von Reach Out und OPRA an. Auch die Amtskirche ist nicht weit, wie man der Internetseite der Refo entnehmen kann:

„Als Modellprojekt unter dem Dach der Ev. Kirche Brandenburg-Oberlausitz entwickeln und erproben wir neue Formen evangelischer Spiritualität“, heißt es auf der Internetseite der Refo-Moabit.

Zur „Spiritualität“ der Hausgemeinschaft gehört augenscheinlich der Linksextremismus. In diesem Bereich betätigen sich die Mitarbeiter von Reach Out insbesondere als Rechercheteam in Bezug auf vermeintlich rechte Gewalt.

Verhinderung von Abschiebungen durch vermeintlich rechte Gewalt

Mindestens genauso wichtig: Beratung von Opfern rechter Gewalt. Das ist ganz praktisch, gehörte doch Reach Out zu den Organisationen die für eine Neuerung im Ausländerrecht eintrat. Demnach sollte Opfern von rechter Gewalt ein Aufenthaltsrecht zugesprochen werden.

Berlin setzte dieses Begehren der NGO´s der Bundeshauptstadt um. Schon vor Monaten riet JouWatch daher bei drohender Abschiebung: Werden Sie Opfer!

Man kann sich vorstellen, dass die Nachfrage nach Beratung von vermeintlich Opfern groß ist.

Heimstätte der Antifa: Die „Refo-Moabit; Kirche im Kiez“ (Bild: JouWatch)

Eigenes Interesse an großer Zahl von Opfern

Da trifft es sich gut, dass die zweite Organisation unter dem Dach der evangelischen Kirche in der Beusselstraße, OPRA, solchen Opfern mit psychologischer Kompetenz zur Seite steht.

Sollten die Fallzahlen bei derart verlockenden Angeboten ansteigen, hat die Antifa gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Der scheinbare „Nachweis“ von stetig zunehmender rechter Gewalt ist erbracht. Und mehr Steuergeld wird in den eigenen Klingelbeutel fließen.

Selbstverständlich geht OPRA und Reach Out die Bleiberechtsregelung nicht weit genug. Nicht zuletzt, da die Polizei aus Sicht der von solchen Verbrechen lebenden Organisationen den rechtsextremen Hintergrund einer Tat nicht immer erkennen will.

Aber die linksextremen Dienstleistungen umfassen noch deutlich mehr. So druckte Reach Out Broschüren, in denen Jugendliche sich darüber beklagen, die Polizei würde beständig an ihrem rassistischen Profiling arbeiten und vermeintliche Nicht-Deutsche drangsalieren. „Blicke genügen“ heißt die Broschüre, die „antimuslimischen Rassismus“ schon dann ausgemacht haben will, wenn Muslime irgendwie komisch angesehen werden.

Islam hat nichts mit Terrorismus zu tun

Eine Muslimin erzählt empört, ihre Lehrerin hätte am 11. September 2001 ihr und ihren Mitschülern in der Grundschule erzählt, die Attacken auf das World Trade Center und das Pentagon seien Terrorattacken – und die Terroristen Muslime gewesen. „Ich habe meiner Lehrerin geglaubt“, meint sie dann, immer noch empört. Sie habe aus der Aussage der Lehrerin geschlossen: „Ok, Muslime sind also Terroristen“.

Etwas, das ihre Lehrerin gemäß ihrer eigenen Beschreibung jedoch nie sagte. Doch Rettung naht und Leila kann die Behauptung, die niemand (!) aufgestellt hatte, widerlegen. Denn es sei „Scheiße“ gewesen, was sie da geglaubt habe. Schließlich bestehe ihre muslimische Familie auch nicht aus Terroristen.

Man kann sich vorstellen, wie „Bildung gegen Rechtsextremismus“ angesichts der belegbaren Einfalt der Reach Out Macher aussieht.

„Ich möchte radikal sein“

Einer der Interviewten kommt mit dem Ausspruch zu Wort: „Ich möchte weiter auf Demos gehen und radikal sein und den Weg, den ich gerade gehe, weiterführen. Ich will alle Menschen davon überzeugen, dass Rassismus scheiße ist.“

Andere durch Radikalität aufzuklären, gefällt der Partei die Linke nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung, weshalb sie den Druck der Broschüre ebenfalls bezuschusst hat.

Der parteinahen Stiftung dürfte auch das Bündnis „Berlin gegen rechts“ gefallen, indem Reach Out zudem engagiert ist. Dort ebenfalls mit von der Partie: Die Interventionistische Linke Berlin. Die Interventionistische Linke war maßgeblich an den gewalttätigen und letztlich bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen bei den G 20 „Protesten“ in Hamburg beteiligt. Auch sonst tummeln sich bei Berlin jede Menge vom Verfassungsschutz beobachtete Linksextremisten, wie etwa die SDS oder auch die Parteijugend der Linken.

Bald gibt es noch mehr Geld

Über solche fragwürdigen Bündnisse fließen letzten Endes erhebliche Summen der linksextremen Szene zu. OPRA erhält 111.434,49 Euro wie eine kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Ronald Gläser erbrachte. Gläser fand so auch heraus, dass Reach Out gar 518.768,46 Euro erhält. Insgesamt also 630.202,95 für die beiden Organisationen unter dem Dach der evangelischen „Kirche Kiez“. Pro Jahr versteht sich.

AfD-Abgeordneter Gläser legte mit seiner parlamentarischen Arbeit linke Strukturen offen und wie diese vom Steuerzahler finanziert werden (Bild: JouWatch)

Ein ziemlich großes Stück vom Kampf-gegen-rechts-Kuchen Berlins. Insgesamt werden allein im Jahr 2017 3,3 Millionen ausgegeben. „Bei dieser Summe wird es nicht bleiben“, erklärt Gläser. „Im Rahmen der Haushaltsberatungen will die rot-rot-grüne Koalition den Betrag sogar noch um rund 20 Prozent erhöhen.“ Da ist wohl ein Dankgottesdienst angesagt. Weit haben es Reach Out und OPRA ja nicht.

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