Männliche Lehrer sind Hilfsdeppen: „Rent a teachman“ Projekt

 Foto: Daniel Kühne | dk-fotowelt.de; CC BY 2.0
Staatliche Grundschulen sind fest in Frauenhand (Bild: Kreisvolkshochschule Harz; Foto: Daniel Kühne | dk-fotowelt.de; CC BY 2.0; siehe Link)

Dass das staatliche Bildungssystem im Grundschulbereich bereits seit Jahren fest in Frauenhand ist und durch diese „männerfreien Räume“ zunehmend ein falsches gesellschaftliches Bild gezeichnet wird, hat Erziehungswissenschaftler dazu veranlasst, das Projekt „Mehr Männer in die Grundschule!“ unter dem Namen „Rent a Teachman“ zu starten.  Das Projekt macht aber auch eines auf erschreckende Weise klar: Männer sind die Hilfsdeppen der Nation.

Schaut man sich an manchen staatlichen Grundschulen um, kann man sich seit Jahren nicht des Eindrucks erwehren, dass es sich hier um „männerfreie“ Räume handelt. An manchen dieser staatlichen Bildungseinrichtungen gibt es gar keine männlichen Lehrkräfte mehr. Laut Statistischem Bundesamt waren im Schuljahr 2015/2016 unter den rund 105.000 Vollzeit-Lehrkräften an Grundschulen gerade mal 17.300 Männer. In Kindergärten und anderen Kinderbetreuungseinrichtungen ist die Situation ähnlich.

Es fehlen auch vor allem für Jungen männliche Ansprechpartner

Dieser Misstand hat in der Uni Bremen Erziehungswissenschaftler, hier projektleitend Christopher Fantini, veranlasst, ein Projekt unter den Namen „Rent a teachermanzu starten. Auf der Internetseite stellen die Macher dar, dass die komplette Abwesenheit von Männern nicht nur für Jungen und Mädchen extrem stereotypisierend in Bezug auf die eigentlich gewünschte Vielfalt von Geschlechtsrollenmodellen („Männer machen nichts mit Kindern….“) wirke. Es fehlen auch vor allem für Jungen männliche Ansprechpartner in Situationen, in denen sie sich nicht so gerne an eine Frau wenden wollen bzw. einfach den Wunsch nach einem Gegenüber des gleichen Geschlechts haben.

Dass grundsätzlich weibliche Ansprechpartnerinnen für Mädchen vorzuhalten sind, z. B. auf Klassenfahrten, ist längst selbstverständlich. Für Jungen ist die Situation anders. Das Projekt soll den Kindern während der Schulzeit eine männliche Ansprechperson bieten.

Kurzfristig lasse sich an der beschriebenen Situation bezüglich der Zusammensetzung des festangestellten Lehrpersonals nur begrenzt etwas ändern, so „Rent a teachman“. Deshalb soll ein Pool mit qualifizierten /zu qualifizierenden Lehramtsstudenten aufgebaut werden. Grundschulen (insbesondere solchen ohne männliche Fachkräfte) können hier dann Fachkräfte für vorübergehende Einsätze anfragen.

Der Siegeszug links-feministischer Ideologie

Um diesen, in links-feministischen Kreisen bejubelten Zustand der männerfreien Erziehung, beschriebenen Zustand machen sich auch Gesundheitswissenschaftler wie Klaus Hurrelmann, Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin, Gedanken. Jedoch, so das Magazin „Freie Welt“ können diese „Experten“ keine Begründung hierfür finden, warum sich so wenig Lehrer an Grundschulen und in Kindergärten finden.

Dabei sei es nicht schwer: Männer stehen im Kindergarten und in der Grundschule mit einem Bein im Gefängnis. Wenn ein männlicher Erzieher mit einem Kind auf die Toilette geht, muss die Tür offen stehen bleiben. Wenn er ein Kind auf den Schoß nimmt, droht ihm der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs. „Man kann nicht beides haben: eine hysterische Jagd auf Männer, die unter Generalverdacht gestellt werden und gleichzeitig eine gleichwertige Vertretung von Männern und Frauen. Man kann Männer nicht pauschal abwerten und sie dann als Vorbilder für Rollenbilder hervorzaubern“, so Freie Welt.

Männer, die Hilfsdeppen der Nation

„Lehrer“ gebe es in den Schulen schon lange nicht mehr. Dort gebe es „Lehrerinnen und Lehrer“ oder „LehrerInnen“ mit großem „I“ und inzwischen nur noch „Lehrerinnen“. Deshalb musste auch ein neuer Begriff her: der teacherman. Er ist jemand, den man mieten kann, der Dienstleister auf Zuruf ist – wie der Pizza-Mann.

Denn, so lobenswert das Projekt auch sein mag, die Zusammenarbeit mit höchst fragwürdigen Einrichtungen wie „pro familia“ oder das verstärkte Hineintragen von Gendermainstreaming in die Grundschulen scheint auch bei den Miet-Lehrern ein großes Thema zu sein. (BS)

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