Jennifer Lawrence im Auge des Shitstorms: Trump schuld am Orkan?

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„Ich möchte vor hilflosem Zorn den Mond anheulen“: Jennifer Lawrence (Bild: Screenshot)

Während Orkan Irma eine Spur der Verwüstung durch die Karibik gezogen hat, und in Florida Massenevakuierungen stattfinden, wissen hysterische anti-Trump Gutmenschen schon genau wer schuld hat: Präsident Donald Trump.

Von Collin McMahon

25 Menschen sind tot, mehrere Karibikinseln wie St. Martin, St. Barts und Barbuda sind fast vollständig verwüstet. Während 7 Millionen Menschen in Florida evakuiert werden müssen, haben die toleranten Trump-Hasser nichts Besseres zu tun, als sich über die „Rache Gottes“ an den bösen, weißen Trump-Wählern zu freuen.

Oscar-Gewinnerin Jennifer Lawrence schien in einem Interview mit Channel 4 News anzudeuten, der Sturm sei Ausdruck des „Zorns von Mutter Natur“, nachdem sie über den „bewiesenen“ Klimawandel und ihr „Entsetzen“ bei der Wahl Trumps gesprochen hatte. Auf Twitter sagte Lawrence nach der stürmischen Gegenreaktion in einem Dementi, sie habe „nie gesagt, D. Trump sei Schuld an den jüngsten Orkanen.“

Viele Trump-Gegner freuten sich darüber, dass Donald Trump eine $17-Millionen-Dollar-Villa auf St. Martin besitzt, die großteils verwüstet wurde. „Kleiner Trost: Orkan Irma wird wahrscheinlich Trumps Karibikvilla schrotten“, schrieb die Website Death and Taxes. Die Tatsache, dass die meisten betroffenen Karibikeinwohner schwarz und arm sind schien sie nicht zu interessieren.

„Wäre es nicht für all die unschuldigen Opfer, könnte mal eine göttliche Fügung darin erkennen, dass die Häuser von Präsident Trump, Milliardär David Koch, und der konservativen Kommentatoren Rush Limbaugh und Ann Coulter vom schlimmsten Sturm aller Zeiten in der Karibik bedroht werden“, schrieb Michael Daly auf Daily Beast unter der Überschrift, „Monstersturm rast auf den Tummelplatz der Klimaleugner zu“.

Viele Twitter-Hater bezeichneten die jüngsten Orkane in Texas und Florida als „Karma“ oder „Göttliche Vergeltung“ dafür, dass diese Staaten für Trump gestimmt hatten.  Sie klangen beinahe genauso wie die ISIS-Fans, die darum beteten, „Allah möge die Feinde des Islams auslöschen!“

Besonders pikant der Fall eines Linken aus Florida, der anlässlich des Orkans Harvey in Texas gepostet hatte: „Mir tun die Toten von Orkan Harvey null Leid. Wenn Texas letztes Jahr nicht für Trump gestimmt hätte, vielleicht, aber so nicht. Ich bin VIEL zu intelligent um religiös zu sein, aber das fällt für mich unter Karma!“

10 Tage später fand sich der selbe Mann im Pfad des Orkans Irma wieder, und postete: „Hoffentlich bleibt mein Haus heil, wenn Irma hier aufschlägt.“

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