Wie ZDF-Mann Claus Kleber die Wahrheit retten will

Das ZDF ist kein Hort des guten Journalismus (Bild: JouWatch)

„Der Chefmoderator des „Heute-Journals“ sorgt sich um den Ruf des Journalismus. Tatsächlich ist sein neues Buch aber eine schwer erträgliche Kampfschrift für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“

Von Thomas Schlawig

Wenn sich der Chefredakteur des „Heute-Journals“ um den Ruf des „Journalismus“ sorgt, sorgt er sich vollkommen zu recht. Ein zutreffendes Sprichwort besagt, „Getroffene Hunde bellen“, ist doch der miserable Ruf der Medien hausgemacht.

„Dass es mit ihm keinerlei Einflussnahme von außen auf die Sendung gebe, ist die wichtigste Botschaft Klebers. Die ist allerdings mit so viel Lob für die Arbeit seiner Kollegen und der eigenen Unbestechlichkeit versehen, dass man meinen könnte, eine vom ZDF bezahlte Imagebroschüre für Klebers „Journal“ in der Hand zu halten.“

Hier muß man schon widersprechen und Herrn Kleber der Lüge bezichtigen.

Der ZDF Journalist Wolfgang Herles sagt dazu, „Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel vorgibt.“ Wenn es auch nicht unbedingt einen direkten Zwang gibt, so wird sich doch jeder „Journalist“ genau überlegen, wie er berichtet, sonst hat seine Karriere ein schnelles Ende. Somit ist ein „unabhängiger Journalismus“ nicht gegeben. „Erstaunlich ist dies nicht zuletzt angesichts des Riesenhonorars, das das ZDF angeblich „Heute-Journal“-Moderatoren wie Claus Kleber und Marietta Slomka zukommen lässt. Bei Kleber langten öffentliche Spekulationen in der Vergangenheit bis zu 600.000 Euro im Jahr, Slomka soll laut „Süddeutscher Zeitung“ mit 280.000 Euro immerhin noch bei knapp der Hälfte liegen.“

Bei derartigen Honoraren müssen Merkels Sprachrohre schon liefern, sonst sind sie geliefert. Auch sprechen die Vorwürfe des ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender Bände, Zitat: […],das TV-Duell am 3. September durch massiven Druck ihrer Vertrauten zu einem reinen Kanzlerformat gemacht zu haben. „Die Einigung ist unter Erpressung durch das Kanzleramt zustande gekommen“, sagt Brender in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. „Solche Vereinbarungen nennt man sittenwidrig.“ Unabhängigkeit? Wohl kaum.

Dass es ZDF und ARD mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, kann man diesem Video entnehmen. Auch verbreiten die elektronischen wie auch die Printmedien wider besseres Wissen gern geschönte Zahlen um bei Zuschauern und Lesern das wahre Ausmaß zu verschleiern. Siehe die Arbeitslosenzahlen. Ich habe mich dazu schon am 13. August ausführlich geäußert. Noch schlimmer sieht es bei den Zahlen zur Ausländerkriminalität aus.  Wie sagte Frau Slomka in ihrer Sendung: „Wenn wir schon über Zahlen reden, dann über die richtigen.“ Genannt sei hier stellvertretend nur Berlin.

Was ich in den Medien auch vermisse, sind Berichte über Wahlbetrug in Deutschland. Es wird zwar immer wieder gern betont, daß es sich um verschwindend geringe Ausnahmen handelt, diese Auflistung zeigt allerdings das Gegenteil. Investigative Medien? Weit davon entfernt.

„Lügenpresse“, „Schweigekartell“: Die Legitimationskrise der Öffentlich-Rechtlichen weitet sich aus. Ihre Nähe zur Politik macht die Sender angreifbar. Sie müssen gegensteuern, solange noch Zeit ist.“

Diese Zeit ist schon lange abgelaufen und verloren gegangenes Vertrauen werden die Medien auch nicht mehr zurückgewinnen. Dazu ist die Diskrepanz ihrer Nachrichten und der Nachrichten in den Alternativen Medien einfach viel zu groß geworden. Kein Wunder also, wenn man wütend um sich schlägt und jede vom Mainstream abweichende Nachricht als Fake-News bezeichnet. Der mündige Bürger hat das längst durchschaut und offizielle Nachrichten ringen ihm nur noch ein müdes Lächeln ab.

Um diesen Irrsinn endlich ein Ende zu bereiten, sollte der mündige Bürger am 24.September sein Kreuz an der richtigen Stelle machen.
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