Rohingya – Medien kreieren eine neue Volksgruppe

Foto: Durch Reuben Teo/Shutterstock
Auch in Myanmar machen die Islamisten Probleme (Foto: Durch Reuben Teo/Shutterstock)

Westliche Medien kreieren völlig unkritisch die neue, verfolgte Volksgruppe der Rohingyas. Dass es sich hierbei jedoch um importierte Dschihadisten und muslimische Aufständische handelt könnte, die mutmaßlich von Saudi-Arabien unterstützt werden, interessiert unsere Leitmedien nicht die Bohne. 

Aktuell überschlagen sich die Medien in der Darstellung des angeblichen Völkermords an der vermeintlichen Volksgruppe der Rohingyas. Die Rohingyas würden von militanten Buddhisten in der jungen Demokratie von Myanmar ausgerottet, so die mediale Darstellung.

Bereits 2013 kam es in Myanmar, dem ehemaligen Birma, zu massiven Ausschreitungen zwischen der buddhistischen Bevölkerung und den muslimischen „Rohingyas“. Die Regierung Myanmars stuft die „Rohingya“ als „illegale Einwanderer“ ein, die in jüngster Zeit aus Bengalen eingewandert seien und machte diese maßgeblich für die immer wieder aufflammenden Unruhen verantwortlich. In Myanmar wuchs über die Jahre hinweg die Besorgnis über das rasante Anwachsen dieses muslimischen Bevölkerungsanteils. Von politischer Seite wurden die Vielehen, eine überdurchschnittliche Kinderzahl und die Monopolisierung bestimmter Geschäftszweige kritisiert. In Myanmar lebten 2013 bereits etwa eine Million Rohingyas.

Nachdem der Konflikt in Myanmar, wie in allen Ecken dieser Welt eskaliert, wenn Muslime einen gewissen Bevölkerungsanteil stellen, regt sich enormes mediales Interesse an der angeblich verfolgten Volksgruppe, die es so aber offensichtlich gar nicht gibt.

Rohingya – keine Volksgruppe

Der Begriff Rohingya definiert keine Volksgruppe per se, sondern wird seit den 1950er Jahren für die  in Myanmar illegal lebenden Muslimen verwendet. Die Vertreter der Muslime forderten dort ein eigenes Gebiet in der ehemaligen Arakanregion und wollten nicht unter einer buddhistischen Regierung in einem Arakanstaat leben. Die Buddhisten indes wollen auf der anderen Seite keinen Teil ihres Landes verlieren.

Staatliche Stellen in Myanmar lehnen die Bezeichnung Rohingya ab und sprechen stattdessen, so stellt es selbst das links ausgerichtete Wikipedia dar, von Bengalis. So will die Regierung ihre Position verdeutlichen, dass es sich um illegale Einwanderer aus Bengalen (Bangladesch) handelt. Vertriebene Muslime aus der Region, die sich in den 1970er Jahren in Saudi-Arabien oder Pakistan angesiedelt hatten, werden dort als „birmanische Muslime“ bezeichnet.

Auch wenn Aktivisten der Rohingya-Bewegung den Begriff „muslimisch“ in der Geschichtsschreibung zunehmend durch „Rohingya“ zu ersetzen versuchten, ist dies nach Ansicht einiger Historiker kein haltbares Vorgehen. Es sei anhand der Aufzeichnungen nicht möglich zu bestimmen, wer die Rohingya sind oder sein wollen. Es sei eine Identität, die sich 2016 noch im Aufbau befinde.

Rohingya-Führer wurde von Saudis und Taliban geschickt

Wie es scheint, wurde in den  jungen, demokratischen Staat Myanmar, dessen  Präsidentin eine geachtete Nobelpreisträgerin ist,  genau der gleiche Dschihad importiert, wie man ihn von Nigeria bis zu den Philippinen kennt. Der Anführer der 500 Militanten Rohingya der ARSA , so berichtet es der Blog fisch+fleisch, hatte nie in der Heimat seines Vater gelebt, sondern war in Mekka zum Islamisten erzogen und in Pakistan bei den Taliban zum Dschihadisten ausgebildet worden.

Fraglich nun, warum deutsche Mainstreammedien über diese Zusammenhänge nicht berichten und Volker Beck (Grüne) von der deutschen Bundesregierung fordern kann, dass Deutschland und die Europäische Union dringend „Rohingya-Flüchtlinge“ aus Bangladesch aufnehmen müssten. Ohne Widerrede kann Beck die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi als Mitverantwortlich brandmarken und in den medialen Raum einen angeblichen Genozid gegen die Rohingyas stellen. (BS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.