Tätliche Angriffe: Stuttgarter AfD-Politiker stellt Wahlkampf ein

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Die Freunde von Rot/Grün (Foto: JouWatch)

Stuttgart – Zweimal innerhalb von 24 Stunden ist das Plakatier-Team des Bundestagskandidaten der AfD, Dirk Spaniel, hinterrücks angegriffen worden.

Er selbst und einige Parteifreunde trugen bei einem nächtlichen Angriff Verletzungen davon. Die Gewaltexzesse nähmen eine gefährliche Dimension an, so Spaniel. Er stellt nun den Wahlkampf im Stadtteil Heslach ein, um seine Helfer vor den Angriffen zu schützen. Tags zuvor hatte ein beim ersten Überfall durch Linksradikale verletztes AfD-Mitglied der Jungen Freiheit gegenüber geäußert: „Das gesamte Team wird heute abend wieder plakatieren.“ Spaniel gibt notgedrungen dennoch auf.

Dirk Spaniel: „Wir stellen fest, daß die Stadt Stuttgart nicht in der Lage ist den Wahlkampf der AfD sicherzustellen. Das ist für die Plakatierer zu gefährlich. Wir von der AfD werden deshalb unsere Aktionen in Stuttgart Heslach nicht weiterdurchführen. Wir wissen, daß es genau das ist, was die Linksextremen erreichen wollten.“

Der AfD-Kandidat und sein acht Mann starkes Team waren am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr wieder in Stuttgart-Heslach unterwegs. Sie hängten gerade Plakate auf, als eine etwa 20-köpfige Gruppe von Linken vorbei kam und mit dem Ruf: „Das ist unser Stadtviertel!“, den Ortsteil Heslach für sich reklamierten. Spaniel und seine Leute ließen sich von dem Geschrei zunächst nicht beirren und setzten ihre Arbeit fort. Daraufhin wurden sie von etwa acht Mann aus der Gruppe heraus angegriffen.

Als die herbeigerufene Polizei mit fünf Streifenwagen am Ort des Überfalls eintrafen, waren die Täter jedoch bereits geflüchtet. Inzwischen veröffentlichte das Antifa-Zentralorgan  „Indymedia“ eine Stellungnahme zu dem Überfall am 5. September in Heslach, in welcher sie jegliche Beteiligung von linksfaschistischen „AntifaschistInnen“ an dem Überfall bestritt. Die von Dirk Spaniel beschuldigte Gruppe sei nur zufällig und friedlich „vorbeispaziert“. (ME)

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