Warum Syrien unbedingt Fußballweltmeister werden muss

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So geht Frieden (Foto: Screenshot/Youtube)

Es gibt neue Hoffnung für alle Syrer, die nach Deutschland fliehen mussten, weil in ihrer Heimat der Krieg tobte. Und die Hoffnung liegt – wie oft – in den Beinen junger Männer. Der „Focus“ vermeldet:

Im letzten Gruppenspiel der WM-Qualifikation geht es für das vom Krieg gebeutelte Syrien um die historische Chance auf die Playoffs. Kurz vor Schluss liegt die Mannschaft in Iran zurück – bis in der Nachspielzeit das erlösende Tor fällt. Der syrische TV-Kommentator verliert daraufhin völlig die Kontrolle.

In der 93. Minute trifft Omar Al-Somah vom saudischen Club Al-Ahli zum 2:2, Syrien ist damit hinter Iran und Südkorea Gruppendritter und spielt jetzt in den Playoffs gegen Australien um die Chance auf die nächste Runde. Der Sieger trifft dann in zwei weiteren Spielen auf eine Mannschaft aus Nord- und Mittelamerika. Syrien war noch nie bei einer WM dabei und muss wegen des Kriegs seine Heimspiele in Malaysia austragen…

Laut Radioberichten gab es in Damaskus und im gesamten Umfeld einen riesigen Autokorso und überall Freudenfeste – der Krieg scheint die Menschen dort also nicht mehr all zu arg zu beuteln. Wenn das mit dem syrischen Team also so weitergeht werden sicherlich auch die vielen „Flüchtlinge“ zurückkehren, um ihre Mannschaft vor Ort zu unterstützen. Drücken wir also die Daumen, dass Syrien Fußballweltmeister wird. Dann hätten wir alle ein Problem weniger.

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