Frankreich: Moslemextremisten wollen keinen gestutzten Bart!

(Foto: Durch George Rudy/Shutterstock
Wird hier ein Bart politisch korrekt gestutzt? (Foto: Durch George Rudy/Shutterstock)

Vier ehemalige als Sicherheitsmitarbeiter am Flughafen Paris-Orly beschäftigte Moslems versuchen gegen ihre Entlassung zu klagen, nachdem sie sich infolge des Terroranschlages in Paris vom November 2015 dagegen wehrten, ihre Bärte abzurasieren.

Von Ingmar Blessing

Angesichts der seit dem 11. September 2001 immer häufiger vorkommenden islamisch motivierten Attentate ist es äußerst verstörend, noch immer an zahlreichen sicherheitssensiblen Orten bekennende Moslemextremisten in Positionen mit Sicherheitsverantwortung vorzufinden. So offenbar auch am Flughafen Orly in Paris, wo mindestens vier Islamextremisten als Sicherheitsmitarbeiter beschäftigt waren, ohne dass jemand ein Risiko darin sah.

Nach dem Anschlag im November 2015 in Paris aber, als 130 Menschen ermordet wurden, sind an den Pariser Flughäfen über 60 Mitarbeiter wegen extremistischer Umtriebe entlassen worden und auch oberflächlich zogen die Sicherheitsverantwortlichen Konsequenzen und änderten die Kleidungsvorschriften, was auch die Frisur betraf. Fortan sollten wilde Islambärte nicht mehr gestattet sein, um die Passagiere nicht unnötig zu beunruhigen. Wie 20minutes berichtet, wollten sich vier Moslems im Sicherheitsdienst allerdings nicht daran halten und stellten sich quer. Da die Sicherheitsfirma aber keine Ausnahme zulassen wollte, wurden sie erst verwarnt und für eine Woche suspendiert und ein halbes Jahr später – noch immer mit wildem Bart – entlassen.

Nun klagen die vier Männer wegen Diskriminierung. Ihr Anwalt Eric Moutot meinte, dass „sie vier Jahre lang ihre Bärte hatten und dann plötzlich wird es zu einem Problem.“ Ob mit dem Beginn des Bartwuchses eine Radikalisierung der Vieren einherging, ist nicht bekannt. Allerdings waren sie offenbar nicht einmal bereit, ihre Bärte zu stutzen, um einen zivilisierten und damit harmlosen Eindruck zu erwecken, was nicht für die Gesinnung der vier aus dem berüchtigten Pariser Vorort Bobigny stammenden Männer spricht. Um die Frage der Bartlänge wird sich wahrscheinlich auch die Anhörung drehen, so The Local, wo festgestellt werden muss, ob es einen „akzeptablen“ und einen „inakzeptablen“ Bereich für den Bartwuchs gibt. Dazu wird geklärt werden müssen, in wieweit der Bart einer Person ein religiöses Symbol ist, da der Europäische Gerichtshof im März diesen Jahres in einem anderen Fall urteilte, dass es Unternehmen gestattet sein soll, Mitarbeitern das Tragen religiöser Symbole zu untersagen.

 

Unabhängig davon, wie das Urteil enden wird kann definitiv gesagt werden, dass radikalisierte muslimische Mitarbeiter einem Unternehmen teuer zu stehen kommen können. In diesem Fall sind es Prozesskosten, in anderen Fällen geht es um muslimische Mitarbeiter, die kein Schweinefleisch oder Weinflaschen anfassen wollen (und nicht müssen), oder um religiös bedingte Gebetspausen inmitten der Produktion.

 

Viel Sinn macht es aus dieser Perspektive nicht Moslems einzustellen, da das religiöse Ausfallrisiko einfach zu hoch ist. Da diesen Moslems alternativ die Arbeitslosigkeit droht und damit das von der gesamten Gesellschaft finanzierte soziale Netz, muss man auch davon ausgehen, dass religiöse oder sich radikalisierende Moslems auch ohne extremistische Gewaltausbrüche für die Gesellschaft ein Zuschussgeschäft darstellen.

Anzeige