Top-Eurokrat beleidigt UK: Brexit ist „dumm“

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Der Kabinettschef des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Junker Martin Selmayr hat den britischen Wähler beschimpft und angedeutet, Europa würde die UK gerne zwingen, in der EU zu bleiben.

Von Collin McMahon

„Der Brexit ist schlecht, und eine dumme Entscheidung. Die Einzigen, die das rückgängig machen könnten, sind die britischen Wähler, aber ich bin Realist und kein Träumer. Der Brexit wird am 29. Mai 2019 stattfinden“, sagte der ungewählte Bürokrat, der seit 13 Jahren in Brüssel mitregiert aber noch nie eine demokratische Wahl gewonnen hat, bei einer Konferenz in Brüssel. Während es „legal möglich“ sei, die Brexit-Entscheidung rückgängig zu machen, wäre es „arrogant“ zu hoffen, die EU könne UK dazu zwingen den Volksentscheid zu missachten.

Selmayr (Spitzname: „Monster“) gilt als derjenige, der im Mai das peinliche Protokoll eines Essens mit Theresa May und Jean-Claude Junker an die Presse weitergeleitet hat, gegen den Willen seines Chefs. Iain Duncan Smith der UK Tories sagte damals, „Mr. Selmayr und Mr. Junker wollen Fr. Merkel zwingen, eine harte Linie gegen den Brexit zu fahren. Es ist ihnen egal, ob die Verhandlungen scheitern – sie sind besessen von der Europäischen Union. Von dort beziehen sie ihre Jobs, ihre Macht und ihr Geld.“

„Haben Sie die Schnauze voll von dieser ständigen öffentlichen Überheblichkeit?“, fragte Nigel Farage in seiner LBC-Radiosendung. „Ich spreche heute zu Ihnen aus Brüssel, wo Briten-Bashing der neue Nationalsport ist… Unser Lieblingszitat heute kommt von Martin Selmayr. Wer ist das, werden sie fragen? Er ist einer der mächtigsten Bürokraten in Brüssel, manche beschreiben ihn als „Monster“, „Giftspritze“, oder „Polarisierer“. Ein Kollege hat mal gesagt, es sei ganz natürlich, Feinde zu haben wenn man an der Macht ist. Der Unterschied bei Selmayr ist, dass er gar keine Freunde hat.“

Zeitgleich hat der Europäische Gerichtshof beschlossen, Ungarn und die Slowakei dazu zu zwingen entgegen ihrem Willen illegale, radikalislamische Wirtschaftsmigranten aufzunehmen. „Dieses Urteil ist empörend und verantwortungslos“, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó in Budapest. „Es ist ein politisches Urteil, das das europäische Recht und die europäischen Werte vergewaltigt.“

 

 

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