Sahra Wagenknecht: Wer im Glashaus sitzt…

Sieht aus wie die Unschuld vom Lande, hat es aber faustdick hinter den roten Ohren: Sahra Wagenknecht (Foto: Von Foto: Sven Teschke /, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35491058
Sieht aus wie die Unschuld vom Lande, hat es aber faustdick hinter den roten Ohren: Sahra Wagenknecht (Foto: Von Foto: Sven Teschke /, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35491058

Sahra Wagenknecht fragt Alice Weidel nach Nazis in der AfD – und bringt sie zu einer absurden Aussage

 „Es dauert über eine Stunde, bis in der ARD jemand die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel fragt, wie sie zu den rechten und rassistischen Kollegen in ihrer Partei steht. Und das, obwohl Weidel selbst zu diesen zählt.“

 Von Thomas Schlawig

 Je näher der Wahltermin rückt, umso mehr wird mit Schmutz geworfen, anstatt die Probleme, welche Merkel dem Land beschert hat, in den Mittelpunkt zu rücken. Derer gibt es wahrhaft genug.

Aber schauen wir uns doch einmal die „saubere“ Frau Wagenknecht an. Eine Frau, von der viele Menschen behaupten, sie wäre ein hervorragender Politiker; sie wäre nur in der falschen Partei. Ich bin da völlig anderer Meinung, ist doch Frau Wagenknecht ein strammer Stalinist und wird diese Gesinnung auch nicht ablegen.

Im Gegensatz zur AfD wird die LINKE, bzw. Teile von ihr durch den Verfassungsschutz beobachtet. Zitat:  Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen beobachtet daher nicht die Partei DIE LINKE als Ganzes, sondern nur die linksextremistischen beziehungsweise die im Verdacht einer linksextremistischen Bestrebung stehenden Zusammenschlüsse in der Partei DIE LINKE. Dies sind die »Antikapitalistische Linke (AKL)«, das trotzkistische Netzwerk marx 21, die Kommunistische Plattform (KPF) und die Linksjugend [’solid].“

Das ist insofern interessant, als Wagenknecht der kommunistischen Plattform angehört (z.Z. soll ihre Mitgliedschaft ruhen, was immer das heißt). Und zum anderen gehört die Linksjugend [´solid] zum Empfänger von Wagenknecht-Spenden. Und nicht nur diese. Auch die Antifa gehört zu den Empfängern von Spenden durch Wagenknecht. Hier wird es allerdings kurios. So wurden auf dieser Seite vom 05.10.2012 über Wagenknechts Einkünfte folgendes veröffentlicht:

Auf der aktuellen Web-Seite von Frau Wagenknecht sieht es allerdings plötzlich anders aus:

Statt „Fördermitglied von [`solid]“ und „…außerdem unterstütze ich Antifa und andere Initiativen….“, heißt es nur noch lapidar: „Darüber hinaus unterstütze ich linke Blogs, zivilgesellschaftliches Engagement sowie Initiativen in meinem Wahlkreis mit Spenden.“

Wieso dieser plötzliche Wandel? Hängt es damit zusammen, daß beide „Organisationen“ vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuft und  beobachtet werden und es sich schlecht macht, wenn man selbst im Glashaus sitzt und gern mit Steinen werfen möchte?

Doch zurück zum ARD-Fünfkampf der kleinen Parteien. Zitat: Der völkisch-nationalistische Flügel werde in der AfD geduldet, klagte Wagenknecht an Weidel gerichtet: „Finden Sie das okay? Macht Ihnen das nichts aus? Ist das für Sie kein Problem – und wenn doch, warum sind Sie dann in dieser Partei?“

Frau Wagenknecht, diese Fragen lassen sich ebenso an Sie stellen. Finden Sie es okay, Mitglied und Förderer einer linksradikalen Strömung in ihrer Partei zu sein, welche auch noch vom Verfassungsschutz beobachtet wird?  Wie begründen Sie Ihre Spenden an die Antifa, einer kriminellen Vereinigung, welche u.a. Anschläge auf Bahnanlagen verübt und somit Tote billigend  in Kauf nimmt?

„Doch AfD-Politiker wie Weidel seien nicht die einzigen, die nach der Bundestagswahl in den Bundestag ziehen würden – „sondern auch Leute, die wirklich handfeste Halbnazis sind.“ Politiker wie Björn Höcke, der das Holocaust-Denkmal ein Mahnmal der Schande nannte.“

Dieses Zitat wird gern triumphierend als Argument ins Feld geführt. Allerdings entpuppt es sich bei genauerem Hinsehen als krachendes Eigentor, ist es doch in der Tat ein Zitat:

„Am 11. November 1998 erhielt der Schriftsteller Martin Walser in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Dankesrede kritisierte er, dass man den Deutschen ihre nationalsozialistische Vergangenheit immerzu vorhielt. Das helfe auf Dauer nicht, um diese grausame Zeit in kritischer Erinnerung zu behalten, sondern animiere die Menschen zum Wegschauen. Dadurch bestünde die Gefahr, dass Auschwitz zur simplen „Moralkeule“ verkomme und seine tatsächliche Bedeutung verliere. Für seine Rede wurde Martin Walser teils heftig kritisiert.“

Walser sagt in seiner hörenswerten Rede in der Frankfurter Paulskirche, Zitat: „In der Diskussion um das Holocaustdenkmal in Berlin kann die Nachwelt einmal nachlesen, was Leute anrichteten, die sich für das Gewissen von anderen verantwortlich fühlten. Die Betonierung des Zentrums der Hauptstadt mit einem fußballfeldgroßem Alptraum, die Monumentalisierung der Schande.“

Rudolf Augstein schrieb dazu im „Spiegel“  vom 30.11.1998, Zitat: Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität.“

Sind nun Walser und Augstein durch ihre Aussagen auch Halbnazis? Die wenigsten werden wissen, daß Martin Walser der leibliche Vater von Jakob Augstein ist, dem „Journalisten“ und Verleger, welcher dem linken bis linksliberalem Spektrum zugerechnet wird. Ist dieser Jakob Augstein als Sohn eines „Halbnazis“ nach dem Verständnis von Frau Wagenknecht nun als „Viertelnazi“ anzusehen?

Wer ist nun eigentlich, Zitat:  [….], „so schreiend geschichtsvergessen, so brachial relativierend, dass es weh tat – was man zumindest Sahra Wagenknecht im Gesicht ablesen konnte?“

Aber egal, ob es sich um Geschichtsvergessenheit, Unwissen oder einfach nur Dummheit handelt, eines ist es ganz gewiß. Nämlich Stimmungsmache im Wahlkampf um dem politischen Gegner in einem möglichst schlechten Licht erscheinen zu lassen. Das sollte man aber tunlichst unterlassen, wenn man selbst vor der eigenen Tür genug zu kehren hat.  Wahlkampf ja, Schlammschlacht nein.

Der Wähler sollte deswegen  am 24. September sein Kreuz klug platzieren, damit dieser ideologische und politisch korrekte Irrsinn endlich ein Ende hat.

 

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...