Kampf gegen rechts: „Ich weiß nicht, was auf der Mauer des Hasses stand“

Keine Chance hatte die vermeintliche "Mauer des Hasses" gegen den Ansturm von CDU und Linke (Bild: JouWatch).

Berlin – Norbert Röttgen (CDU) und Petra Pau (Die Linke) haben sich heute nach der letzten Sitzung des Bundestages dem gemeinsamen Kampf gegen Rechts gewidmet.

Die Organisation „Care“ hatte eine Papp-Mauer des Hasses auf dem Gendarmenmarkt aufgebaut. Diese war mit Internetposts gespickt, die nach Ansicht der Veranstalter, Pau und Röttgen, „Hassbotschaften“ seien.

Merkwürdig: Das Posting, das „Gesindel“ ein Aufenthaltsrecht in Deutschland absprach, war mehrfach inhaltsgleich und mit den selben orthographischen Fehlern an der „Mauer des Hasses“ vertreten.

Dichte Grenzen sind Hass!

Norbert Röttgen gemeinsam mit Petra Pau im Karton-Modus (Bild: JouWatch)
Norbert Röttgen gemeinsam mit Petra Pau im Karton-Modus (Bild: JouWatch)

Im Interview mit JouWatch erklärte Röttgen, die auf der Mauer mehrfach zu findende Forderung nach „dichten Grenzen“ zur Hassaussage, da diese den Asylbewerbern das Recht auf Schutz abspreche.

Zudem fand sich unter den vermeintlichen Hassbotschaften die Behauptung, Deutschland sei kein Einwanderungsland. Eine Forderung, die die CDU bis vor einigen Jahren noch selbst vertrat.

Von JouWatch befragt, was dieses Postulat zum Hass mache, erklärte der CDU-Politiker, nachdem er mit kräftigen Hammerschlägen die Mauer des Hasses traktiert und erfolgreich zum Einsturz gebracht hatte: „Ich weiß nicht, was auf der Mauer stand!“

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