Für Deutschland streiten ist nicht „völkisch“: Gauland und die AfD sollen eingeschüchtert werden

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Alexander Gauland und Alice Weidel (Foto: JouWatch)

Welche Folgen hätten die ebenso unsäglichen wie beleidigenden Äußerungen der „Integrationsbeauftragten“ der Bundesregierung Aydan Özoguz über die deutsche Kultur gehabt, wenn Alexander Gauland dazu nicht einige provozierende Worte formuliert hätte? Die Antwort ist einfach: Keine.

Von Wolfgang Hübner (P.I.News)

Und was die Position der tatsächlich als Verteidigerin und Förderin der Islamisierung wirkenden stellvertretenden SPD-Vorsitzenden anbetrifft, haben sich auch nach der heftig skandalisierten Wahlkampfrede des AfD-Spitzenkandidaten für Özoguz keinerlei negativen Folgen ergeben. Im Gegenteil, selbst Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Steinmeier haben sich hinter die Politikerin gestellt und prangern Gaulands angeblichen „Rassismus“ an.

Doch immerhin wissen jetzt viel mehr Deutsche, was ein Mitglied der Bundesregierung über das Land von Goethe, Schiller, Brecht, Beethoven, Wagner sowie über das weltweit beispiellos reiche Kulturleben zwischen Flensburg und Konstanz absondern kann, ohne unverzüglich aus allen Ämtern entfernt zu werden. Und sie wissen jetzt auch, dass Frau Özoguz ein katastrophales, allerdings selbstgewolltes Integrationsdefizit hat.

Dieses Wissen verdankt eine große Zahl von Deutschen weder der Bundesregierung noch der derzeitigen Opposition und ganz gewiss auch nicht den Massenmedien, sondern Gaulands Worten und der Reaktion darauf. Allerdings war die erste Empörungswelle über Gaulands Gebrauch des Ausdrucks „entsorgen“ ein gewaltiger Rohrkrepierer, denn aufmerksame Zeitgenossen konnten schnell nachweisen, wie oft schon von Politiker des Parteienkartells irgendjemand zur „Entsorgung“ empfohlen wurde.

Melanie Amann, „Spiegel“-Redakteurin und Autorin des durchaus informativen Buches „Angst für Deutschland“ über ihr Spezialthema AfD, wählt in der aktuellen Ausgabe des Magazins einen vermeintlich erfolgversprechenderen Weg, Gauland zu isolieren und zum Verfassungsfeind zu deklarieren. Amann beklagt wortreich, dass Gauland faktisch Özoguz als „Minder-Deutsche“, also „nicht als vollwertige Staatsbürgerin“ betrachte und entsprechend behandeln wolle.

Und dann kommt ein zentraler Satz in dem Kommentar der Journalistin: „Dieses Menschenbild, das bald im Bundestag vertreten sein dürfte, ist nicht nur rassistisch, es ist völkisches Denken.“ Daraus lässt sich entnehmen: Für Amann ist „völkisch“ sogar noch schlimmer als „rassistisch“. In der Denkweise dieser „Spiegel“-Schreiberin und vieler ihrer Gesinnungsfreunde gibt es eben nichts, was so unzeitgemäß, störend und unbeachtlich wäre als jenes Volk, das zudem inzwischen in immer geringerer Zahl lesen, sehen und hören will, was die Lücken- und Lügenmedien hierzulande verbreiten.

Da aber immer noch in der Präambel des Grundgesetzes nicht von der „Bevölkerung“ Deutschland, sondern vom „Deutschen Volk“ die Rede ist und Gerichtsurteile auch weiterhin in dessen Namen gefällt werden, bleibt den Volksverächtern nur der Versuch, all diejenigen, denen das Schicksal des eigenen Volks nicht am Allerwertesten vorbei geht, mit der historisch vergifteten Vokabel „völkisch“ in die gesellschaftliche Ausgrenzung schicken zu wollen.

Das Bestreben der kommunalen SPD-Machthaber in Nürnberg, Gauland ein Redeverbot zu erteilen, ist der Versuch, den Fall Özoguz, der selbstverständlich auch ein Fall SPD ist, zum offenen Verfassungsbruch zu nutzen. Wenn nämlich aus partei- und gesinnungspolitischen Motiven die grundgesetzlich garantierte Rede- und Versammlungsfreiheit, zumal mitten im Bundestagswahlkampf, mit durchsichtigen Konstruktionen für eine Partei eingeschränkt werden soll, dann ist die Demokratur des Parteienkartells nicht mehr fern.
Auch Amann schlägt in ihrem Artikel unverblümt vor, die AfD von TV-Talkshows auszuschließen. Nichts soll öffentlich gesagt und gesendet werden, was die Verächter des Volkes eigenmächtig als „völkisch“ bezeichnen. Am Abend des 24. September 2017 kann das Volk sich selbst zur Geltung bringen. Egal, ob die AfD 8, 10 oder mehr Prozent bekommen wird: Es wird „völkischer“ in Deutschland, denn ein Teil des Volkes will Herr seines Schicksals bleiben. Und zum Schrecken von Amann und Co. ist das künftig durchaus mehrheitsfähig!

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