Frauke Petry: In Gedenken an die getöteten, israelischen Sportler vor 45 Jahren

Gedenktafel vor dem damaligen Quartier der israelischen Mannschaft im Münchner Olympiadorf (Foto: Von High Contrast - Eigenes Werk, CC BY 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19948068
Gedenktafel vor dem damaligen Quartier der israelischen Mannschaft im Münchner Olympiadorf (Foto: Von High Contrast - Eigenes Werk, CC BY 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19948068

Heute vor 45 Jahren, am 5. September 1972, nahmen palästinensische Terroristen während der Olympischen Sommerspiele in München elf Mitglieder des israelischen Teams als Geisel. Zwei der Sportler starben bereits in den ersten Stunden der Geiselnahme, die verbliebenen neun am Abend während eines Befreiungsversuches und dem anschließenden Schusswechsel der Attentäter mit der deutschen Polizei. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz wurden die Terroristen von Helfern aus der deutschen Neonazi-Szene unterstützt.

Die Bundes- und sächsische Fraktionsvorsitzende der AfD, Frauke Petry, kommentiert:

„In Demut verneige ich mich vor den jüdischen Sportlern, die nach Deutschland kamen, um sich im friedlichen Wettstreit der Nationen zu messen, am Schluss aber den Tod durch arabische Terroristen fanden. Sie wurden Opfer einer Ideologie, die das jüdische Volk und das Existenzrecht Israels negieren, auslöschen wollte. Der Hass auf die einzige Demokratie im Nahen Osten gipfelte in einem beispiellosen Terrorakt, der weder der erste und leider nicht der letzte war. Die entsetzte Weltöffentlichkeit konnte mit ansehen, wozu Menschen, 27 Jahre nach Ende der Nazi-Diktatur, wieder fähig waren: Andere Menschen zu töten, weil sie den vermeintlich falschen Glauben pflegten, nicht ins verblendete Weltbild von Fanatikern passten. Dass die palästinensischen Verbrecher noch gemeinsame Sache mit deutschen Neonazis machten, zeigt, wie nah sich stellenweise deutscher und arabischer Faschismus waren und auch heute noch sind.

Die Toten mahnen uns gleichwohl, dass dem arabischen Terror damals noch entschiedene Reaktionen entgegen gesetzt wurden. Er wurde nicht einfach hingenommen, wie das heute der Fall ist. Er wurde den Menschen nicht als ‚Betriebsunfall‘ verkauft, den man mit ‚stoischer Gelassenheit‘ akzeptieren sollte. Niemand dachte auch nur im Traum daran, den Horror von München zu verharmlosen oder für die Täter Verständnis zu zeigen. Es wurde ausgesprochen, was war: Islamistischer Terror, der tödlich endete.“

 

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