Özil betet während Nationalhymne

Foto: Mesut Özil (Deutsche Nationalmannschaft) (Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Mesut Özil (Deutsche Nationalmannschaft) (Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur)

Frankfurt/Main – Was für ein vorbildlicher Moslem: Der deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil will auch künftig nicht die Nationalhymne mitsingen. „Ich denke nicht, dass ich das ändern werde. Ich bete, während die Hymne gesungen wird“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

„Das ist mein Ritual. Ich bitte Gott um das Beste für das Team und mich, ich bitte ihn darum, dass wir alle gesund bleiben. Das wird auch so bleiben.“

Dass es Kritik an seinem Verhalten gebe und es immer wieder ein Thema sei, könne er nicht verstehen: „Manche Spieler singen eher innerlich, manche so laut, dass es jeder sieht. Manche wollen damit auch zeigen: Ich bin da. Das respektiere ich. So wie jeder respektieren sollte, dass ich während der Hymne bete.“ Özil will das als Teil seines Glaubens verstanden wissen und verteidigt seine Haltung. Äußeres Zeichen: der Satz „Only god can judge me“, den er sich auf den Arm tätowieren ließ. „Es war schon immer so, dass Menschen in mein Leben kommen wollten – mal mit guten, mal mit schlechten Absichten. Und ich muss damit leben, dass Leute über mich urteilen, die mich nicht gut kennen. Am Ende des Tages ist das egal, am Ende des Tages entscheidet alles Gott. Deswegen ist es mir wichtig, diesen Satz immer bei mir zu tragen“, sagte er… (Quelle: dts)

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