Joggen ist ungesund – zumindest für Frauen in Deutschland

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Eine gefährliche Sportart - in Deutschland (Foto: Durch l i g h t p o e t/Shutterstock)

Der realitätsfremde Slogan der Kanzlerin „Wir lassen uns die Art, wie wir leben, nicht kaputt machen“, klingt mit jeder neuen Horrornachricht, die täglich die deutschen Bürger in Angst und Schrecken versetzt, zynischer. Wir leben, dank Angela Merkel, in Zeiten, in denen immer mehr Volksfeste entweder abgesagt, unter Polizeischutz gestellt oder militärisch abgeschirmt werden müssen. Wir leben in Zeiten, in denen überall in Deutschland junge Mädchen und Frauen um ihre Unversehrtheit, ja gar um ihre Leben fürchten. Wir leben in Zeiten, in denen Migrantengewalt den öffentlichen Raum beherrscht – und eben genau die Art, wie wir leben, völlig zerstört hat.

Von Thomas Böhm

Nun erhitzt ein Fall aus Leipzig, bei dem eine über 50jährige Frau am helllichten Tag von einem Mann „südländischen Typs“ brutalst vergewaltigt wurde, die Gemüter der Bürger, nicht der Politiker und Medien. Und die Polizei, mittlerweile völlig überfordert und hilflos ob dieser Eskalation gibt den geschundenen Frauen Tipps, bei denen man sich eigentlich nur noch nach Strich und Faden verarscht fühlen kann. Die Leipziger Volkszeitung zitiert Polizeisprecher Uwe Voigt:

Die Polizei nimmt den Fall sehr ernst und rät Frauen bis auf Weiteres zur Vorsicht in Leipzigs Wäldern und Parks, auch bei Tag. „Es wäre besser, zu zweit joggen zu gehen, oder zumindest zu schauen, ob immer jemand anderes irgendwo in der Nähe ist“, empfiehlt Sprecher Voigt. Beim Überholen sollte sicherheitshalber immer ein Blick zurückgeworfen werden, um nicht von hinten angegriffen zu werden. Hysterie sei aber nicht angebracht. „Man kann natürlich weiterhin auch alleine joggen gehen, aber man sollte Obacht geben“…

Bis auf Weiteres? Werden in den nächsten Wochen etwa die „Gefährder“ außer Landes gebracht? Wird der Anreiz nicht höher, wenn die Vergewaltiger, die ja auch gerne in größeren Gruppen auftauchen, gleich zwei Frauen mit einer Klappe schlagen können? Und hält es einen Vergewaltiger tatsächlich davon ab, über eine Frau herzufallen, wenn sie sich vorher umgeblickt hat und ihn wahrgenommen hat.Wird nicht vielleicht ein Augenkontakt sogar als Einladung, zumindest aber als Provokation verstanden? Was sind das denn für Ratschläge, die die Polizei da verteilt?

Und leben die Frauen in Deutschland weniger gefährlich, wenn sie einen Gang runterschalten und alleine durch den Park walken oder spazieren gehen?

Und was heißt überhaupt „Hysterie sei nicht angebracht“? Liest die Polizei ihre eigenen Pressemitteilungen nicht mehr? Ist Leipzig etwa ein Einzelfall?

Oh ja, dieses Land hat sich wahrlich verändert. Und es wird sich weiter verändern, aber nicht im positiven Sinne, doch das steht nicht in den Wahlprogrammen der Systemparteien.

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