Großbritannien: Hass-Prediger willkommen, Islamkritiker nicht!

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Judenhasser in Großbritannien willkommen? (Foto: Screenshot/Youtube)

Der islamische „Hass-Prediger“ Scheich Ekrima Sabri, ehemaliger Großmufti von Jerusalem reist nach Großbritannien, und will sich mit Mitgliedern des Parlaments treffen. Der derzeitige Imam der Al-Aqsa Moschee in Jerusalem ist Teil einer Palästinenser-Delegation von EuroPal.

Von Marilla Slominski

In einer Email wendete sich die Gruppe an Mitglieder des britischen Parlaments und bot Treffen während ihres Besuchs vom 11. Bis 15. September an.

Imam Ekrima Sabri hatte 2001 zur Zerstörung Großbritanniens und der USA aufgerufen.

„Allah, zerstöre die USA, ihre Helfer und Agenten. Allah, zerstöre Großbritannien, seine Helfer und Agenten“, hatte der Scheich in einer Radiopredigt getönt.

Sabri ist für seinen Judenhass und seine Terrorunterstützung bekannt. Er befürwortet auch den Einsatz von Kindern für islamische Terrorziele.

In einer Predigt im palästinensischen Fernsehen hatte er verkündigt: „Die Muslime lieben den Tod und das Märtyrertum.“

Deshalb fordert die Parlamentsabgeordnete Joan Ryan, ihm ein Einreiseverbot zu erteilen. Eine Petition, die zum Ziel hat, ihn an der Einreise und am Besuch des Parlamentsgebäudes, zu hindern, zählt bisher etwas mehr als 3000 Unterschriften.

Offiziell gibt man sich noch bedeckt, was ein Einreiseverbot des Ungläubigen-Hassers angeht.

Das Innenministerium habe die Befugnis jemanden abzuweisen, dessen Anwesenheit dem öffentlichen Wohl nicht dienlich sei, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

„Hierher zu kommen ist ein Privileg, das denen entzogen werden kann die unsere Regeln untergraben oder nicht teilen“.

Der Visumsantrag sei nicht von Sabri direkt gestellt worden, so der Kommentar des Innenministeriums.

Wenn es darum geht, Islamkritikern die Einreise nach Großbritannien zu verweigern, ist man allerdings flotter unterwegs. So durften 2013 weder Robert Spencer noch Pamela Geller das Land betreten, zwei Islam-Aufklärer, die sich gegen Antisemitismus und für die Meinungsfreiheit eintreten und durchaus die westlichen Werte teilen und verteidigen.

Auch dem gewählten niederländischen Politiker Geert Wilders wurde am Flughafen Heathrow 2009 die Einreise verwehrt. Er war nach London gekommen, um seinen Film „Fitna“ im House of Lords vorzustellen. Er gewann aber eine gerichtliche Auseinandersetzung und konnte noch im selben Jahr einreisen.

Auch Donald Trump ist im islamisierten Königreich kein gerngesehener Gast. Anfang des jahres löste ein angekündigter Besuch des Präsidenten heftige Verbotsdebatten im Parlament aus.

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