Fakten zum Diesel Skandal

Foto: Durch VanderWolf Images/Shutterstock
Viel Rauch um nichts (Foto: Durch VanderWolf Images/Shutterstock)

Es ist ein Phänomen, das ich mir nicht erklären kann. Da lässt es die Volkswagen AG, Europas größtes Unternehmen im Bereich Automobilbau und gemeinsam mit Toyota und General Motors Marktführer auf dem gesamten Globus zu, dass einer der treuesten Mitarbeiter in den USA mit Handschellen und Fußfesseln vorgeführt wird. Der für Umweltfragen in den USA zuständigen Konzerningenieur James Robert Lang, ein Familienvater mit 3 Kindern wurde zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Mit seiner Verurteilung wurde gleichzeitig bereits die Messlatte gelegt für den in Miami festgenommenen und in Untersuchungshaft sitzenden Oliver Schmidt. Weitere 5 VW Beschuldigte um den ehemaligen Top Manager Heinz Jakob Neußer werden per internationalem Haftbefehl in 190 Interpol Mitgliedsstaaten gesucht. Ihnen droht eine theoretische Strafe von bis zu 169 Jahren Haft. Das alles geschieht nur, weil die VW Konzernspitze in den USA im Gegensatz zu Deutschland bei den anstehenden Vergleichen eine kriminelle Handlung in den USA eingestanden hat. VW lieferte damit treue Mitarbeiter für einen pekunären Vorteil quasi ans Messer. Gleichzeitig verweigert sich die Konzernspitze um Matthias Müller jeder Möglichkeit zur Abschwächung der Vorwürfe.

Von Gerhard Breunig

Die Frage nach dem Warum, lässt nur einen Schluß zu. Die Konzernbosse wollen den Kontakt zu Angela Merkel und ihren SED gleichen Abstimm-Lemmingen im Bundestag nicht belasten. Die Flüge im Kanzler Airbus nach China, Indien oder Brasilien könnten durch zu schroffes Eintreten für die Firmeninteressen ja gefährdet sein. Gleichzeitig schafft diese Allianz mit Merkel für die Konzernbosse quasi ein Schutzschild vor einer strafrechtlichen Verfolgung in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund scheint es der Konzernleitung völlig gleichgültig zu sein, dass die betroffenen Mitarbeiter in den USA im festen Glauben daran gehandelt haben, für das Werk und Sinne der Unternehmensführung das beste getan zu haben. Ganz sicher waren sie als Fachleute davon überzeugt, dass die unendliche Flut an Vorschriften, diese ruinösen, völlig abstrusen Grenzwerte einzig und allein aus öko-politischen Erwägungen zustande kamen. Mit unzweifelhafter wissenschaftlicher Notwendigkeit, können die in vielen westlichen Ländern vorgeschriebenen Grenzwerte jedenfalls nicht begründet werden.

Durch völlig aus der sprichwörtlichen Luft gegriffene Grenzwerte, befeuert von einer grün-linken Clique, wird dieser Klimasozialismus immer tiefer in die Gesellschaft getrieben. So wird der allseits bekannte Wegelagerer-Club „Deutsche Umwelthilfe“ beispielsweise vom Hybrid-Marktführer Toyota großzügig gesponsert. Einmal installiert, funktioniert das System für diese Wegelagerer wie eine Gelddruckmaschine dank der jetzt möglichen Massenabmahnungen. Um den GRÜNEN das „Umweltargument“ wegzunehmen, haben Parteien aller couleur diese schäbige Lüge übernommen. Heute segeln alle Parteien den gleichen Kurs, an der vorgeblichen Rettung des Planeten und der gesamten Menschheit beteiligt zu sein.

Welcher Politiker könnte bereit sein dafür, dieses geschwindelte, inzwischen praktisch überall als Wahrheit akzeptierte Ziel noch in Frage zu stellen und dem ganzen Unsinn mit wissenschaftlich fundierten Argumenten entgegen zu treten?

Eigentlich wäre es wohl alles nur halb so schlimm, wenn nicht gerade Wahlen vor der Tür stünden. Tatsächlich sind die der Automobilindustrie auferlegten Grenzwerte, egal ob Stickoxide, CO2 oder Feinstaub alle maßlos übertrieben und haben keinerlei wissenschaftlich tragfähige Basis. Der Hintergrund für die angeblich so kriminellen Handlungen der VW Mitarbeiter besteht einzig und allein aus politisch willkürlich festgelegten Daten und Zahlen, deren wissenschaftliche Tragfähigkeit bei Null liegt.

Schauen wir mal, wer im Geschäft ums große Geld bei diesem Thema mitmischt.

Da wäre zuerst die Weltgesundheitsorganisation WHO zu nennen. In der unheiligen Allianz mit dem IPCC kämpfen gleich zwei UNO Organisationen für unser klimatische Seelenheil. Während die WHO uns von der „medizinischen“ Seite anpackt, bekommen wir vom IPCC per kurz bevorstehendem Fegefeuer die Klimakeule übergebraten. Aber auch die so genannten NGO´s wie Greenpeace, BUND, NABU, WWF, ATTAC gehören zu dieser unsäglichen Klima- und Weltenretter Allianz. Diesen Gruppen verdanken wir den weitaus größten Teil der oft frei erfundenen, pseudowissenschaftlichen Forschungsergebnisse.

So verbreitet die WHO seit Monaten immer wieder die Mär von den 7 Millionen Menschen, die pro Jahr angeblich durch verschmutzte Luft ihr Leben verlieren. Greenpeace setzt dann noch einen drauf, indem behauptet wird, dass die WHO allein im Land der abgemerkelten Klimaretter, also in Deutschland 75000 Menschen durch Autoabgase sterben. Dank solcher und ähnlicher Horrormärchen war es der EU im Verbund mit der „Klimakanzlerin“ möglich, kaum noch zählbare Richtlinien und Verordnungen im Bereich der Emissionen von Luftschadstoffen zu erlassen. Diese Richtlinien und Verordnungen wurden und werden auf Basis der völlig frei erfundenen Zahlen immer weiter verschärft.

Bei der Überprüfung von Fakten kommt der geneigte Leser nicht umhin, sich mit den Grundlagen solcher Alarmnachrichten zu befassen. Es ist deshalb angeraten, die einzige infrage kommende WHO-Statistik einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Sie ist aus dem Jahre 2012 und hier zu finden: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs266/en/

Nach dieser Statistik ist verschmutzte Luft die größte, umweltbedingte Gesundheitsgefahr.
Die häufigsten Todesursachen, die damit in Verbindung gebracht werden sind Schlaganfälle, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Lungenerkrankungen und Krebs. Lustig wird das Ganze, wenn sie selbst mal nach diesen Krankheiten googeln. Sie werden erstaunt sein, wie viele Organisationen abseits der Klimamafia diese Toten für ihre eigenen Zwecke und Ziele ebenfalls nutzen. Schließlich winken in allen Fällen großzügige staatliche Forschungsgelder und Zuschüsse. Allein die WHO hat über 7000 Mitarbeiter, die von irgend etwas bezahlt werden müssen. Auch wird man keine einzige Organisation finden, die sich mit der Aussage profilieren würde, dass sich durch wissenschaftlich geprüfte Fakten irgendetwas zum Positiven verbessert hätte.

So ist aus dem WHO Bericht zu entnehmen, dass sich die Opfer-Zahlen seit 2008 bis 2012 verdoppelt hätten. Dies erscheint vor dem Hintergrund dieser Statistik http://www.lebenserwartung.info/index-Dateien/ledeu.htm
indes mehr als merkwürdig. So hat die Lebenserwartung im Jahre 1957 in Deutschland im Durchschnitt 70,94 Jahre betragen. Zur Zeit der EU Gründung im Jahre 1993 lag diese bei 79,28 Jahren und im Jahre 2015 bei 82,99 Jahren. Mehr Abgastote trotz längerer Lebensdauer? Und das bei sinkenden Geburtenraten?

Würde man den Statistiken der Panik-Industrie wirklich Glauben schenken, dann müsste die Menschheit längst ausgestorben sein. Tatsächlich werden wir in Deutschland aber immer älter. Das sagt sogar das Familienministerium. Oder sagen die das etwa nur , um das Renteneintrittsalter immer weiter nach hinten zu verschieben?

Aber im WHO Bericht erfährt man noch viel mehr. So zum Beispiel, dass man „Luftverschmutzung“ nicht als direkte Todesursache betrachten kann. Die Toten starben an „Volkskrankheiten“ die auch unabhängig von der Luftqualität zu den weltweit häufigsten Todesursachen zählen. Auch steckt hinter diesen Zahlen „keine wissenschaftliche Studie“, die nachweisen könnte, dass diese Menschen an schlechter Luft gestorben sind.

Es wurde lediglich die Häufigkeit bestimmter Erkrankungen damit verglichen, wie stark Menschen in einer bestimmten Region verschmutzter Luft ausgesetzt waren. Es wurde dabei nicht geklärt, ob auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Faktoren wie Ernährung oder Übergewicht und Ähnliches. Auch gibt es bislang keine einzige wissenschaftliche Studie, die einen Zusammenhang zwischen Feinstaub und den tödlichen Erkrankungen nachgewiesen hat.

Laut WHO gibt es die meisten „durch Luftverschmutzung verursachten gefährlichen Erkrankungen“ in Asien, also in China, Japan, Südkorea, Indien, Indonesien und auf den Philippinen. Dort hat die WHO 5,9 Millionen Todesfälle gezählt. Leider lassen sich laut WHO aber die Gesundheitsfolgen von verschmutzter Luft nur schwer von anderen Risikofaktoren abgrenzen. Wir wissen also, dass wir wieder mal NICHTS wissen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass von den angeblich 7 Millionen Toten nur 3,7 Millionen auf verschmutzte Luft außerhalb von Gebäuden zurückzuführen sind. Dafür wären 4,3 Millionen auf verschmutzte Luft in Innenräumen zurückzuführen. In Asien wird eben noch sehr oft mit Holz und Kohle geheizt. Wer jetzt aufgepasst hat wird bemerkt haben, dass die Zahl der Toten zusammengezählt 8 Millionen ergibt. Auch dies ein Beweis für die Seriosität dieser Statistik.

Warum wir hier in Deutschland mit einer Statistik, die hauptsächlich auf geschätzten Werten aus Asien basiert, zu völlig irren Grenzwerten gezwungen werden, wird wohl Angela Merkels Geheimnis bleiben. In dieser Statistik geht es nicht einmal ernsthaft um Autoabgase. Schon gar nicht um Autoabgase in Europa. Die Belastbarkeit der vorhandenen Zahlen lässt beim Thema Gesundheit durch verschmutzte Luft jedenfalls nur einen Schluß zu: Wir sitzen gerade einen riesigen Schwindel auf und die bundesdeutsche Qualitätsjournaille beweist einmal mehr, wie „gut“ in diesem Land ein Thema wirklich recherchiert wird.

Während der Bürger durch den von Gazetten verbreiteten Unsinn eines angeblichen Diesel-Skandals und bevorstehender Fahrverbote völlig verunsichert wird, reiben sich ausländische Konzerne und allen voran die Abzocker des Klimasozialismus beide Hände. Die nächste Gelddusche aus Deutschland kommt bestimmt.

++++++ Fortsetzung folgt +++++++

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.