BAMF braucht immer länger für Asylverfahren

Foto: JouWatch
Gekommen um zu bleiben, notfalls wird der Anwalt eingeschaltet (Foto: JouWatch)

Nürnberg – Wenn’s mal wieder etwas länger dauert – Der deutsche Steuerzahler hilft gerne aus: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) braucht immer länger bis zum Abschluss von Asylverfahren. Im zweiten Quartal 2017 dauerte es im Schnitt 11,7 Monate, bis über ein Asylantrag entschieden wurde. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Im ersten Quartal 2017 lag die durchschnittliche Bearbeitungsdauer noch bei 10,4 Monaten. Im gesamten Jahr 2016 brauchte das BAMF im Schnitt 7,1 Monate. Noch länger warten unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf den Abschluss ihres Asylverfahrens – nämlich 11,8 Monate im zweiten Quartal 2017. Zudem vergehen aktuell durchschnittlich 4,5 Monate vom Tag der Einreise bis zur Asylantragstellung…

…Das Bundesinnenministerium begründet die langen Verfahrensdauern unter anderem damit, dass das BAMF aktuell viele komplexe Verfahren entscheide. In dem Regierungspapier heißt es: „Nach Abschluss des Rückstandsabbaus wird das BAMF, außer bei sehr komplexen Fällen, kurze Bearbeitungsdauern sicherstellen können.“ Am längsten auf einen Asylbescheid warten müssen Menschen aus der Demokratischen Republik Kongo (17,2 Monate), der Russischen Föderation (16,3 Monate) und Nigeria (15,1 Monate). Syrer bekommen aktuell am zügigsten ihren Bescheid – nach im Schnitt 7,8 Monaten…(Quelle: dts)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.