Selten so gelacht: Merkel mit Umfrage-Rekord

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Angela Merkel - nach der Wahl Foto: Collage

HÖCHSTER WERT SEIT SEPTEMBER 2015

„Auch wenn vom Wahlkampf wenig zu spüren ist, Kanzlerin Angela Merkel scheint das nicht zu schaden. Im Gegenteil! Sie kann sich über Rekordwerte freuen!“

 Von Thomas Schlawig

 Am 28.07.2017 schrieb die BILD, daß Merkel sich über Rekordwerte freuen kann. Einen Monat später, am 28.08.2017 verliert die Union laut ARD-Deutschland-Trend 2% und liegt somit bei 38%. Das Problem „Flüchtlinge“ scheint, trotz einem Minus von 2% auf wundersame Weise an Merkel vorbeizuziehen. In Italien eskaliert die Situation derweil zum Bürgerkrieg, aber das ist weit weg und muß uns nicht beunruhigen. Zumal den Deutschen Michel ganz andere Sorgen umtreiben, nämlich den „Klimawandel.“   Am 01.08.2017 schrieb n-tv,  Zitat: Die größte Sorge der Deutschen ist einer neuen Untersuchung zufolge der Klimawandel. In einer Umfrage des Instituts Kantar Emnid im Auftrag der Funke Mediengruppe gaben 71 Prozent der Befragten an, die Veränderung des Weltklimas bereite ihnen persönlich besonders große Sorgen.“

Knapp vier Wochen später, am 25.08.2017 scheint der Michel erwacht zu sein und urplötzlich verunsichert ihn das Thema Zuwanderung. Zitat: „In diesem Jahr ist das Ergebnis eindeutig: 2017 gibt es kein anderes Thema, das die Deutschen so sehr umtreibt, wie die Zuwanderung und Integration von Ausländern. Deutlich mehr als die Hälfte der Befragen, 56 Prozent, hält die Migration und die möglichen Komplikationen, die sich daraus ergeben, für das größte gesellschaftliche Problem, dem Deutschland gegenübersteht.“

Widersprüche über Widersprüche. Die beiden Umfrageergebnisse lassen einen ratlos zurück. Sollte es bei den Umfragen zur Bundestagswahl etwa ähnlich aussehen? Da Merkel zur Zeit per Helikopter von Pfeifkonzert zu Pfeifkonzert tourt, hier ein kleiner Überblick.

  • Die Ostthüringer Zeitung schrieb am 16.08.2017, Zitat: „Thügida demonstriert gegen Bundeskanzlerin in Apolda.“
  • Am 17.08.2017 schrieb die WELT, Zitat: „Merkel bei Auftritt massiv beschimpft.“
  • Jouwatch ebenfalls am 17.08.2017, Zitat: „Angela Merkel auch in Heilbronn und Bremen ausgepfiffen.“
  • Am 19.08.2017 schrieb tag24, Zitat: „Hau ab-Rufe und Pfiffe für die Kanzlerin in Herford.“
  • Am 22.08.2017 schrieb Opposition24, Zitat: „Merkel in Bergisch Gladbach – “Hau ab, hau ab Rufe” und ausgebuht und ausgepfiffen.“
  • Dasselbe wiederholte sich lt. Opposition24 am 24.08.2017 in Vacha/Thüringen, Zitat: „Ausgebuht in #Vacha – Der neue Merkel-Gruß heißt “Hau ab!”
  • Jouwatch am 26.08.2017, Zitat: „Merkel-Tour: In Fulda gab´s  die nächste Klatsche:“
  • Die vorerst letzte Klatsche holte sich Merkel lt. FAZ vom 29.08.2017 in der AfD-Hochburg Bitterfeld, Zitat: „Merkel wird in Bitterfeld ausgepfiffen.“

Resümierend läßt sich feststellen, daß Merkel bei ihren Auftritten, egal ob in Ost oder West, herzlich empfangen wird. Und just in dieser Zeit kommen die Umfrage-Institute um die Ecke und wollen dem erstaunten Michel (Wähler) erklären, daß Merkels Beliebtheit ungebrochen und ihr „Politik“-Stil vollumfänglich anerkannt ist. Auch und vor allem, weil sie in vier Wochen an Zustimmung eingebüßt hat. Noch sind knapp vier Wochen bis zur BTW und es kann sich noch einiges ändern. Aber selbst wenn die „C“DU unwahrscheinliche 30% erhalten sollte, sie wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr bekommen, ist es nicht akzeptabel und läßt Schlimmes befürchten.

MDR. de schrieb am 16.08.2017, Zitat: „Björn Höcke hat den im Bundestag vertretenen Parteien unterstellt, regelmäßig die Wahlen zu manipulieren. Landeswahlleiter Krombholz fordert schriftliche Beweise. Landtagspräsident Carius weist die Vorwürfe zurück.“

Der Verdacht kommt auf, auch wenn Landeswahlleiter und Landtagspräsident schriftliche Beweise fordern, bzw. die Vorwürfe zurückweisen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig?

Beweise gibt es allerding zu Genüge. Die Briefwahlaffäre bei der Kommunalwahl 2014 in Stendal hat es bis ins Fernsehen und vor Gericht geschafft. Zwar wird gesagt, Zitat: „Der Politologe Everhard Holtmann von der Uni Halle-Wittenberg nennt die Wahlfälschung von Stendal einen Fall, wie er „extrem selten in Deutschland“ vorgekommen sei. Dabei seien Briefwahlen noch am leichtesten zu manipulieren.“

Hier ein Link-Sammlung von aufgedecktem Wahlbetrug und Fälschungen. Wer jetzt noch behauptet, Wahlbetrug sei „extrem selten in Deutschland“, hat entweder keine Ahnung vom Ausmaß dieses Problems, will es verdrängen oder hat etwas zu verbergen. Auf jeden Fall dürfte der Ausgang der BTW und vor allem das Ergebnis für die „C“DU spannend werden. Mit Blick auf Merkels Beliebtheit landauf, landab, müßte das Ergebnis verheerend ausfallen. Aber selbst Honecker brachte es bei den Wahlen zur Volkskammer auf sagenhafte 98%.

Kleiner Nachtrag zur Landtagswahl in NRW vom 14.05.2017. Ich hatte im Vorfeld der Wahl Briefwahlunterlagen für meine Frau und mich im Wahlamt abgeholt. Ich hatte meinen Ausweis bereits in der Hand und gab ihn der Dame hinter dem Tresen. Von meiner Frau wollte man weder die Wahlbenachrichtigung noch den Ausweis sehen!!!!

 

 

 

 

 

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