Linke will „Ende der Beschwichtigungspolitik“ gegenüber Ankara

Foto: World Humanitarian Summit/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/
Ließ die verkehrten Deutschen verhaften: Erdogan (Foto: World Humanitarian Summit/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Berlin – Nach der Festnahme zweier weiterer deutscher Staatsbürger in der türkischen Urlaubsregion Antalya hat die Linkspartei eine Reisewarnung für die Türkei und das „Ende der Beschwichtigungspolitik“ gegenüber Ankara gefordert. „Die Beschwichtigungspolitik von Kanzlerin Merkel und Außenminister Gabriel muss vollständig beendet werden“, sagte Türkei- und Migrationsexpertin Sevim Dagdelen (Linke) der „Bild“ (Samstag). Die Bundesregierung müsse weitere „harte Maßnahmen“ gegen „den Kriminellen Erdogan“ ergreifen, der „Deutsche in der Türkei als Geiseln nimmt“, so Dagdelen.

„Die Bundesregierung lädt schwere Schuld auf sich, wenn sie jetzt nicht alle Waffenlieferungen an die Türkei stoppt und die Bundeswehr sofort aus Konya abzieht.“ Zudem sei es der „Gipfel der Verantwortungslosigkeit“, so Dagdelen weiter, das „Regime Erdogan weiterhin jährlich mit 630 Millionen Euro an Vorbeitrittshilfen auszustatten“. Diese Politik müsse spätestens jetzt ein Ende haben. (dts)

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