Zu wenig Tote? NGO-Schlepper wollen „Arbeit“ wieder aufnehmen

Foto: JouWatch
Schlepperei über das Mittelmeer im großen Stil (Foto: JouWatch)

Die vermeintlich „humanitären“ NGOs sind seit drei Wochen aus dem Verkehr gezogen und haben ihre Schlepperei über das Mittelmeer einstellen müssen. In diesem Zeitraum wurde kein einziger Toter mehr gemeldet. Jedoch scheinen die Schlepper ihre Tätigkeiten wieder aufgenommen zu haben. 

Der Effekt scheint exakt der gleiche zu sein wie in Australien: Seit die angeblichen „Seenotretter“ aus den Reihen der NGO – wie die Organisationen „Ärzte ohne Grenzen (MSF) – dazu gezwungen wurden, ihre Schleppertätigkeiten einzustellen, sind bei dem Versuch, die Mittelmeerroute zu nutzen, keine Menschen mehr gestorben. Seit drei Wochen kein einziger Toter mehr. Das berichtete laut krone.at die Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf.

NGO Sea Eye wollen evtl. Schlepperei wieder aufnehmen

Mediale Aufmerksamkeit über das tatsächliche Ausmaß dieser Schlepperei durch NGOs erreichten Aktivisten der Identitären Bewegung (IB) durch ihre Aktion „Defend Europe“, die den kriminellen Schlepperwahnsinn durch vermeintlich „humanitäre“ NGOs in den Fokus rückten (JouWatch berichtete). Nach Angaben der libyschen Küstenwache seien nun wesentlich weniger Immigranten in Booten unterwegs.

Die deutsche NGO Sea Eye, die ebenfalls sich weigerte, den Verhaltenskodex der italienischen Regierung für NGOs zu unterschreiben, stellte ihre Schleppertätigkeiten ein und lamentierte, dass sie so eine „tödliche Lücke im Mittelmeer“ hinterlassen würden. Sea Eye teilte jedoch mit, dass sie bis zum 7. September eine Entscheidung über eine mögliche Wiederaufnahme der „Seenotrettung“ treffen werde.

Andere „Fluchtrouten“

Widersprüchliche Nachrichten gibt es aus Kroatien. Dort hatte das Croatian Radio Television, HRT, über steigende Immigrationszahlen an der Grenze zu Serbien berichtet. Die NGO Hilfsorganisationen wollen davon nichts mitbekommen haben. In Serbien selbst sei die Zahl der sogenannten Flüchtlinge laut UNHCR von März bis August von 9000 auf 4500 gefallen, was ein Hinweis darauf sein könnte, dass viele das Land Richtung Kroatien verlassen haben könnten.

Adrian Nikacevic vom Flüchtlingshilfsdienst der Jesuiten bemerkt hingegen, dass immer mehr Migranten Richtung Rumänien ziehen. Von dort versuchten sie, über Ungarn weiter in den Westen zu kommen.

Auch auf dem Mittelmeer geht die Rettung der illegalen Einwanderer unvermindert weiter. Erst gestern wurden wieder mehr als 200 Migranten auf ihrer Reise nach Italien aus dem Wasser gefischt. (BS)

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