Wie die Linken gehakenkreuzigt wurden

(Bild: Screenshot YouTube)
In dem Werbespott entfernt eine Frau die vermeintlich von Ausländerfeinden versprühten Parolen (Bild: Screenshot YouTube)

Die Linkspartei dreht einen Wahlwerbespot im hoch islamisierten Berliner Stadtteil Wedding, um den dort grassierenden Ausländerhass aufzuzeigen. Um es möglichst authentisch hinzubekommen, schmierten die linken Genossen „Ausländer raus“ und ein Hakenkreuz eigenhändig und das ganze mehrmals für ihre Filmaufnahmen auf einen Rollladen. Keine ganz neue linke Masche, um die rechtsextremen Straftaten oben zu halten. Mit Video.

In einem Wahlwerbespot der Linken ist eine Szene zu sehen, in der eine Frau mit Wischtuch von einem Rollladen die Parole „Ausländer raus“ wie auch ein daneben aufgemaltes Hakenkreuz entfernt. Das im linken Wahlwerbefilmchen Gezeigte soll das ungemeine Engagement der Linken gegen den angeblich allgegenwärtigen „Ausländerhass“ in der deutschen Gesellschaft aufzeigen.

Wischen und strafbewehrte Parolen schmieren 

Wie die BZ berichtet, entstand diese Sequenz Anfang August im islamisierten Berliner Stadtteil Wedding. Tatjana Sterneberg, Vorstandsmitglied der „Vereinigung 17. Juni“ berichtete der Zeitung, ungläubig mitverfolgt zu haben, wie eine Gruppe – einer davon mit Kamera bewaffnet – in Wedding herumrannten. Dabei wurde eine Frau gefilmt, die besagte Schmierereien von einem Rollladen wischte.

Weitere Zeugen, die mitbekamen, wie schlussendlich die Partei DIE LINKE Hakenkreuze malen ließ, um gegen Nazis zu demonstrieren, riefen noch während der Dreharbeiten die Polizei. Diese erstellten gegen den Mann, der die Parole als auch die Hakenkreuze angebracht hatte, eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation.

Linke Masche, um die rechtsextremen Straftaten oben zu halten

„In unserem Wahlspot bebildern wir gesellschaftliche Realität in unserem Land und linke Vorschläge und Antworten dazu“, so der Linken-Sprecher Hendrik Thalheim zu der linken Aktion, die nach Ansicht von Sterneberg dazu dienen solle, dem Kiez unterzuschieben, dass dort lauter „Rechte“ unterwegs sind. Dabei sei dies nicht der Fall, so Sterneberg gegenüber der BZ.

Dr. Hubertus Knabe, Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, benennt ebenfalls die mutmaßlichen Ambitionen der Linken: „Es ist schon bizarr, wenn Die Linke in Berlin Hakenkreuze anmalen lässt, um sich gegen ‚rechte Hetze‘ zu wenden. Das ist eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt.“

Sternebergs und Knabes Vermutung scheint die Realität im Kern zu treffen. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz kam es im Jahr 2015 zu 21.933 rechtsextremen Straftaten. Im nächsten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2017 dürfte diese Zahl durch die Wahlwerbung der Linken noch weiter ansteigen. Einmal mehr Grund für die Linke, ein größeres Engagement im Kampf gegen rechts zu fordern. (BS)

 

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