Missbraucht Angela Merkel unsere Polizei für ihren Wahlkampf?

Bekanntlich wollte Angela Merkel „mit allen denkbaren Mitteln“ verhindern, dass die AfD in den Bundestag zieht und nun müssen wir im „Tagesspiegel“ folgende Meldung lesen:

Ein Einsatz in einer Neuköllner Moschee ist am Mittwochabend eskaliert. Ein 33 Jahre alter Mann hat in der Dar-Assalam-Moschee fünf Beamte verletzt, zwei davon schwer. Das Polizeipräsidium bestätigte am Donnerstagnachmittag eine frühere Mitteilung der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die Beamten waren demnach von einem Mitarbeiter der Moschee in die Flughafenstraße gerufen worden, weil der 33-jährige Mann das Haus nicht verlassen wollte. Als die Polizei eintraf, habe der Mann in einem weißen Gewand im Gebetsraum gestanden – und plötzlich auf die Beamten eingeschlagen.

Die Polizisten konnten den Angreifer zu Boden bringen, doch der Mann habe sich im Oberarm eines Beamten verbissen. Nachdem der Polizist sich losreißen konnte, soll der Mann mit Stühlen geworfen und immer wieder „Allahu Akbar“ gerufen haben. Die Beamten riefen Verstärkung und setzten Pfefferspray ein. Später wurde der Mann in die Psychiatrie eingewiesen…

Soweit so gut, das ist ja fast alltäglich geworden in einem Land, in der die Polizei fast ausschließlich nur noch im „Auslandseinsatz“ ist.

Bemerkenswert ist dann aber diese Passage:

Das Polizeipräsidium berichtete in seinen morgendlichen Meldungen zunächst nicht von dem Einsatz, obwohl am Ende offenbar Dutzende Beamte beteiligt waren…

Wie kann das sein, wo die Polizei doch ständig Polizeimeldungen raushaut, die nicht ganz so dramatisch klingen – so wie diese hier:

In der vergangenen Nacht musste die Berliner Stadtreinigung Sperrmüll in Friedrichshain entsorgen. Gegen 22.30 Uhr stellten Polizisten eine Couch und drei Einkaufswagen im Kreuzungsbereich der Rigaer Straße Ecke Liebigstraße fest. Zur gleichen Zeit befanden sich sieben Personen vor dem Haus der Rigaer Straße 94. Als sich die Beamten näherten, um die Personen zu überprüfen, zog sich die Gruppe in das Haus zurück. Anschließend wurden die Polizisten aus einer im Erdgeschoss liegenden Wohnung mit Taschenlampen geblendet. Als ein Einsatzfahrzeug die Hausfront ausleuchtete, wurden die Blendungen seitens der Unbekannten eingestellt. Nachdem der Sperrmüll durch die Stadtreinigung entfernt worden war, kehrte Ruhe ein.

Warum also wurde beim Moschee-Fall gezögert? Musste man sich etwa erst „ganz oben“ absichern, wartete man auf ein O.K. aus dem Kanzleramt?

In diesem Merkel-Wahlkampf ist alles möglich.

 

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