Kanada: Anti-Scharia Festwagen auf Schwulen-Parade verboten

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Unter der Scharia wird auch der Regenbogen abgeschafft (Durch lazyllama/Shutterstock)

Ein westliches Land nach dem anderen verabschiedet sich unter dem aufziehenden Halbmond unterwürfig von der freien Meinungsäußerung. Der neueste Kniefall kommt wieder einmal aus dem linksgewendeten Kanada.

Von Marilla Slominski

In Vancouver wurde ein „Anti-Scharia“-Festwagen, der auf der diesjährlichen Schwulen-Parade mitfahren sollte, verboten.

Der Festwagen, der von einer Gruppe Schwulenaktivisten angemeldet worden war, die aus dem Nahen Osten stammen und sich „Cirque de So Gay“ nennen, sei „kulturell taktlos“, berichtet die kanadische Tageszeitung Vancouver Star.

Mitbetreiber des Wagens ist Shawn Shirazi, ein im Iran geborener Homosexueller, der über die Ablehnung empört ist.

Für ihn sei das Heuchelei von den Leuten, die sonst so viel Wert auf die Beachtung universeller Menschenrechte, kultureller und religiöser Belange legen würden.

Die Mitveranstalterin der Gay Pride Parade Andrea Arnot hingegen, verteidigt die Entscheidung. Für sie sind die Befindlichkeiten der muslimischen Neubürger wichtiger als Schwule, die gegen die Scharia protestieren, unter sie in ihren Herkunftsländern so leiden müssen.

„Viele Frauen tragen eine Burka. Das ist Teil ihrer Identität, ihrer Religion und ihrer Kultur. Sicherlich gibt es auch Orte, an denen sie dazu gezwungen werden“, gibt sie immerhin noch zu.

Sie habe mit Muslimen gesprochen, die den Wagen als beleidigend empfunden hätten. „Gerade jetzt will ich sensibel sein, wenn es darum geht, was in unserer Gesellschaft passiert“, verteidigt sich Andrea Arnot.

Die Rolle des Islam und die Islamisierung wurde in Kanada bis zu den Wahlen 2015 heiß diskutiert, als der damalige Premier Stephen Harper angekündigt hatte, die Gesichtsverschleierung zu vebieten. Die Kanadier entschieden sich lieber für den „liberalen“ linken Justin Trudeau, der wie kaum ein anderer für die schnelle Islamisierung seines ehemals freien Landes kämpft. So verabschiedete das Parlament im März als Reaktion auf die Attacke auf eine Moschee in Quebec, bei der sechs Menschen starben und 19 verletzt wurden, den Antrag „Motion M103“ ein. Er sieht vor, dass die die Regierung jede Form der sogenannte „Islamophobie und alle Formen des Rassismus und der religiösen Diskriminierung bekämpft.“

Eine Definition der „Islamophobie“ schenkte man sich, so dass die Kritiker des Antrags, die freie Meinungsäußerung in Gefahr sehen.

Justin Trudeau macht aus seiner Liebe zum Islam kein Geheimnis (jouwatch berichtete). Auch seine Kleidung ist ein Bekenntnis, so huldigte er dem Ramadan-Ende mit passenden Socken.

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