AfD-Chef Meuthen im Visier der linken Schnüffler

Foto: JouWatch
Im Visier linker Schüffler: Jörg Meuthen (Foto: JouWatch)

In der heißen Phase des Wahlkampfes 2017 taucht plötzlich und unerwartet folgendes auf. Zitat: „AfD-Parteichef Jörg Meuthen ist in eine privat finanzierte Wahlkampagne eingeweiht gewesen. Das könnte laut Experten eine illegale Parteispende sein. Auch bei einer Kampagne in NRW soll die AfD informiert gewesen sein. Die Spur führt in die Schweiz.“

 Von Thomas Schlawig

„Das könnte laut Experten eine illegale Parteispende sein.“ KÖNNTE !!! Es ist also nichts weiter als eine Vermutung. Während des Wahlkampfes. Das ist ebenso auffällig, wie die Aufhebung der Immunität von Frauke Petry. Dieser Schritt war zwar schon lange überfällig und ebenso lange im Gespräch, wurde aber letztlich erst vier Wochen vor der Bundestagswahl vollzogen.

Aber zurück zu Jörg Meuthen. Es handelt sich bei dieser „illegalen Parteispende“ um gigantische 4.500 Euro für sechs Anzeigen für die Landtagswahl in Baden- Württemberg.

Ebenso soll es in der AfD von NRW zu „illegalen Parteispenden“ gekommen sein. „Begründet“ wird das mit folgender Aussage, Zitat: „Wieviel Geld die anonymen Spender für die AfD-Wahlhilfe über den Umweg Schweiz zukommen lassen, ist schwer zu schätzen. Für die Plakate und Werbeanzeigen dürften jedoch weit mehr als 50.000 Euro anfallen.“

Also nochmals nichts weiter als eine vage Vermutung, mit dem Ziel die AfD in Mißkredit zu bringen und ihr für die Bundestagswahl zu schaden, könnte sie doch das etablierte und verkrustete Parteiensystem gewaltig durcheinander wirbeln. Es muß nichts dran sein, aber Hauptsache es bleibt etwas hängen.

Wer hat diese „Skandale“ nun aufgedeckt? Da fällt neben „Frontal21“ auch der Name CORRECTIV. Spätestens hier sollten alle Alarmglocken schrillen. Warum?  CORRECTIV ist ein „gemeinnütziges Recherchebüro“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, „unwahre Berichte im Internet richtigzustellen.“  Finanziert wird dieses „gemeinnützige Recherchebüro“ mit 100.000 Euro durch die Open Society Foundations des  „uneigennützigen“ US-Investors und Milliardärs George Soros.  Zitat: „Der Milliardär George Soros, von dem das Geld stammt, unterstützt seit Jahrzehnten zivile Initiativen für Demokratisierung. Er ist eine Hassfigur für viele osteuropäische Rechts-Regierungen.“ 

Jener George Soros also, welcher mit der Finanzierung von NGO´s,  wie den „Flüchtlingshelfern“ im Mittelmeer in Verbindung gebracht wird.

Es ist also klar, wie die „sagenhafte Enthüllung“ von CORRECTIV zu bewerten ist. Es ist eine einzige Schmierenkomödie. Aber nochmal, Hauptsache es bleibt etwas hängen.

Was ist eigentlich aus diesen 80.000 !!! Euro für die „C“DU geworden, welche 2016 in Rheinland Pfalz flossen?

Und was wurde aus diesen 100.000 DM, welche im Jahr 1994 der damalige „C“DU-Chef Schäuble vom Waffenhändler Schreiber entgegengenommen hat?

Interessant zu Schäuble ist dieser Artikel vom 26.02.2004 auf n-tv. Zitat: „Die ehemalige CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister hat in Berlin ihr Buch über die CDU-Spendenaffäre präsentiert. Dabei bezichtigte sie den früheren CDU-Vorsitzenden Wolfgang Schäuble erneut der Lüge. In dem Buch legt Baumeister ihre Version zu der Übergabe einer 100.000-Mark-Spende des Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber an die CDU im Jahr 1994 dar. Die Spende war Anlass für ein tiefes Zerwürfnis zwischen Schäuble und Baumeister.“

Schäuble ist vom ehemal. „C“DU-Schatzmeister Baumann der Lüge bezichtigt worden.

Zitat aus Wikipedia: „Dieses Geld tauchte in keinem Rechenschaftsbericht der CDU auf. Auch erhielt Schreiber für die Geldzahlung keine Spendenquittung. Am 13. April 2000 erklärte Schäuble vor dem Bundestagsuntersuchungsausschuss zur CDU-Parteispendenaffäre, die CDU-Führung und die Bundesregierung unter Helmut Kohl seien nicht bestechlich gewesen. Im Juni 2000 erstattete Schreiber im Zusammenhang mit der Spende Strafanzeige gegen Schäuble wegen Meineids. Das Ermittlungsverfahren gegen Schäuble wegen uneidlicher Falschaussage wurde eingestellt, ebenso wie die Ermittlungen gegen Brigitte Baumeister. Die Berliner Staatsanwaltschaft konnte keinen hinreichenden Tatverdacht für eine Anklage feststellen.“

Wenn diese 100.000 DM in keinem Rechenschaftsbericht der „C“DU auftauchten, sind doch mit Sicherheit auch keine Steuern darauf bezahlt worden. Hat Deutschland somit auch noch einen Steuerhinterzieher als Finanzminister? Die Frage muß erlaubt sein.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.