Causa „Gauland“ – Wie schnell doch die Staatsanwaltschaft aktiv werden kann

Foto: JouWatch
Immer gut für ein knackiges Statement: Alexander Gauland (Foto: JouWatch)

Manchmal hat man das Gefühl, dass die Elite auch in juristischen Bereichen eng zusammenarbeitet, wenn nicht sogar kungelt. Kaum hatte das Schwergewicht unter den Linksträgern, Ex-Bundesrichter Thomas Fischer, angekündigt, den AfD-Müllmann Gauland wegen „Volksverhetzung“ anzuzeigen, nur weil er jemand anderes in die Urlaubsregion Anatolien, also zur Kur schicken wollte, wurde auch die Staatsanwaltschaft Mühlhausen aktiv und prüft nun nach eigenen Angaben auf eigene Initiative die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts einer Straftat – wohl weil nur Linke das Wort „entsorgen“ verwenden dürfen. Es war und bleibt sicherlich nicht die einzige Anzeige gegen Gauland, schließlich befinden wir uns im Wahlkampf und da wird die Justiz offensichtlich gerne „missbraucht“, um der Konkurrenz ein paar Steinchen in den Weg zulegen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich die Staatsanwaltschaft, wenn es um „etablierte“ Politiker geht, alle Zeit der Welt zu lassen scheint. Ende Mai hatte JouWatch – und das beileibe nicht alleine – Margot Käßmann wegen Volksverhetzung angezeigt.

Reaktion der Staatsanwaltschaft bis heute. Null!

Aber so ist das nun mal, wenn man zu den Außenseitern, einer Minderheit oder zu den Systemkritikern gehört, da haben Heikos Leute wohl eine andere Sichtweise.

Gut aber, dass Gauland sich das nicht gefallen lässt und zurück trompetet:

Eure Empörung ist pure Heuchelei

Zur demonstrativ vorgetragenen Empörung über seine Kritik an SPD-Staatsministerin Aydan Özoguz erklärt AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland:

„Besonders aus den Reihen der SPD kennt augenblicklich der verbale Furor keine Grenzen. Die wüstesten Beschimpfungen sind dem Spitzenpersonal der Sozialdemokraten gerade recht, um ihrer Genossin Özuguz beizuspringen.

Vor der letzten Bundestagswahl beabsichtigte unser heutiger SPD-Außenminister Gabriel noch, gleich das ganze Kabinett-Merkel wörtlich ‚rückstandsfrei zu entsorgen‘. Heute ist er stattdessen ein Teil davon. Wie sich doch die Perspektiven ändern.

Auch sein Genosse Johannes Kahrs, der sich bei Twitter gar nicht mehr im Zaum halten konnte, hatte noch 2013 vor, Frau Merkel zu ‚entsorgen‘.

Der gespielte Sturm der Entrüstung, der sich nun austobt, ist nichts als pure Heuchelei und an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Ihr macht Euch immer unglaubwürdiger, liebe Sozialdemokraten.“

Wandere aus, solange es noch geht!
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