Der Bundesrichter, der AfD-Gauland verklagt, war mal Rocker!

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Sieht ziemlich gefährlich aus, der Herr Fischer (Foto: Screenshot/Youtube)

Er weiß alles besser… Er hat immer recht … Er war das Gesetz in Deutschland …  Jetzt will Ex-Bundesrichter Fischer den AfD-Chef  Gauland verklagen. Gauland hatte der türkdeutschen SPD-Muslima Özogut empfohlen, sich nach Anatolien zu entsorgen, wenn es ihr in Deutschland nicht mehr gefällt.  Der ehemalige Bundesrichter: „Das erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung!“ Na,ja. Jedenfalls könnte Fischer mit dieser Nummer endlich mal wieder ins Fernsehen. Irgend eine Maische wird vielleicht eine Sitzlandschaft für seine gefühlten drei Zentner ins Studio wuchten. Bei Plasberg durfte er ja nur mehr oder weniger anonym seinen Senf dazugeben…

Von Peter Bartels

Wenn … der Herr Richter nicht ausgerechnet nach seinem letzten Auftritt im Februar bei Sandra Maischberger (Polizisten: Prügelknaben der Nation?“) etwas netteres geschrieben hätte. Wikipedia zitiert: „Der Regie-Einfall habe darin bestanden, irgendwelche Leute zusammenzusetzen in der Hoffnung, dass sie sich gegenseitig mißverstehen, anschreien und beleidigen.“ Wiki weiter: „ Zu Talkshows allgemein: Maischberger, Dschungelcamp oder Big Bang Theory… Da müssen alle 30 Sekunden die Fetzen fliegen, die „Möpse“ hüpfen oder die Zoten aus dem Jubel-Automaten purzeln, sonst ist der biodeutsche Dichter und Denker gelangweilt…“

Wer also ist der Mann?? Thomas Fischer, war im Januar noch Bundesrichter (Monatsgehalt über 10.000 Euro). Er hatte bis Mai trotzdem stets Zeit für seine wöchentlichen, ellenlangen Riemen in der ZEIT. Zwei Jahre lang, 118 Folgen. Mama Mia … Seit er Frührentner ist, pardon: Pensionär, muß er sich sehr langweilen. Aber das tut der Falschparker-Sheriff ja auch. Das Ärgerliche: Es hört nie auf …

Thomas Günther Otto Fischer ist Sohn eines sudetendeutschen (sic) Arztes, wurde aber im Sauerland geboren; Sie wissen schon … „Woll?!“ … „Meine Damen und Herren, liebe Neger“ (Bundespräsident Heinrich „Silberhaar“ Lübke) … Winterberg … Kahler Asten. Fischer brach das Gymnasium ab (12.Klasse), wurde Schreiner, Kraftfahrer, Musiker-Kommune in Worms. „Rockmusiker!“  War aber nix. „Meat Loaf“ war schon da … Also back to School, Abi, „Verweigerer“, Sanitäter. Germanistik-Studium, Ziel: „Schriftsteller“. Fischer wurde Paketbote!! Zwei Jahre später – mit 27 – endlich Rechtswissenschaften, Würzburg. Und Soziologie! Klar!! 1990 Amtsgericht Ansbach, 1993 Landgericht Leipzig, Schwurgericht ebenda. Dann Ministerialrat im Justizministerium, 2013 Richter am Bundesgerichtshof, schließlich Vorsitzender des 2.Strafsenats.

So weit, so erstaunlich. Immerhin hatte er am höchsten deutschen Gericht intern den ewigen „Maschendraht“-Hansel gegeben: Fischer wollte einen Chef-Posten, den sein Boss ihm verwehrte, weil gleich drei ebenso „höchste Richter“ wegen eben jenem das Weite gesucht hatten. Alleroberste Dienstherrin (Justizministerin) war die ewige FDP-Nervensäge, deren Namen wie eine Halskrankheit klingt.

Der Herr Fischer wollte schon immer mehr. Er schrieb nicht nur den „Fischer“, so was wie ein Erklärbär für Assessoren, machte eine Zeitschrift für Strafrecht, sondern eben auch die genannte Kolumne für ZEIT ONLINE: „Fischer im Recht“. Was zweierlei beweist: Er war/ist eitel. Er hatte offenbar unendlich Zeit im Job. Vielleicht alles ungerecht und falsch, weil eben doch Überlastung: Fischer ging früher in Pension… Gelacht werden darf hier nur homerisch, aber heimlich, bitte.

„Aufklären ..Belehren … Kritisieren“, wollte er. Es gebe zu oft „dumpfe Empörung“, es dürfe aber  auch „keine der Kritik enthobene (Justiz-) Elite“ geben. Der TAGESSPIEGEL: „Lust am Widerspruch“…

„Verachtung für das Gewohnte und Gewöhnliche“. Thomas Darnstedt, dito Jurist und erfolgreicher Autor: Der „Rocker am Gerichtshof“ (schreibt) einen „schäumenden Mix aus Scharfsinn und Stuss“ … mäandernden Argumenten, maßlosen Übertreibungen. Die FAZ: Fischer gilt im Bundesgerichtshof als „schwierig im Umgang“. Und Urban Sandherr, Kammergericht Berlin/ Redakteur der Deutschen Richterzeitung, warf Fischer gar vor, mit “brachialen Schuldsprüchen“ das deutsche Rechtswesen zu „desavouieren und konterkarieren“. Der Deutschlandfunk: „Polemik, Provokation, Belehrung“. Der unispiegel: „Eine Art Popstar und Erklärbär für Studenten.“ Kollege Bundesrichter endlich: Sein Senat leistet wesentlich weniger, weil er, Fischer, soviel nebenher mache. Ein anderer: Er verletzt mit  sexualisierter Sprache und scharfen Meinungen zu laufenden Verfahren, wie dem NSU-Prozess oder Sebastian Edathy (Kinderpornos) das richterliche Gebot zur Mässigung…

Offenbar hatte und hat er trotz allem immer noch Zeit für mehr: Fischer war zwischendurch drei Jährchen 1.Vorsitzender der Beschwerdekammer des Verbandes für das Deutsche Hundewesen. Ouuups?! Mitglied von Amnesty International (D), Transparance International uuund der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben“. Ein Art Rundum-Versorgung also. Und, wie gesagt, seit 29. April ist er Rentner, seit Mai ZEIT-arbeitslos. Immerhin verdiente er im Jahr 2016 laut Bundesregierung mit seinen Nebenjobs 275.400 Euro.

Herr Dr. Gauland, Sie sollten sich sicherheitshalber einen guten Anwalt nehmen. Wobei zu vermuten ist, dass Fischer nach ein, zwei bräsigen Auftritten in den Untersuchungsausschüssen (Talkshows) unserer Telekratie, es bei drei, vier juristischen Schwinger belassen wird. Eh alles „Heumacher“. Und nach der Wahl völlig ohne Belang. Denn dann gibt’s die türkdeutsche SPD-Genossin Özoguz nicht mehr. Es sei denn, die schwarz-grüne Moslem-Matrone Merkel „überredet“ Kim-Jong Schulz doch noch zum Kniefall. Willy Brandt fing ja auch mal als Außenminister an. Sogar unter CDU-Kiesinger …

 

 

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