300 „Jugendliche“ wüten vor Disco

Foto: Durch vchal/Shutterstock
Ein Bild von früher, als es in der Dicso noch um Spaß ging (Foto: Durch vchal/Shutterstock)

„Männer“, „Jugendliche“, „Familien“ geraten immer häufiger in großer Zahl aneinander. Oder legen sich gleich mit der Polizei an. War das schon immer so?

Von Volker Kleinophorst

Politisch korrekt bis in den Tod. Was die WAZ da auf ihrer Webseite „Der Westen“ abzieht, ist selbst für Neu Buntland Realsatire.

Erinnern Sie sich noch an die 70er, als hier die geburtenstarken Jahrgänge das Straßenbild prägten. Damals war ja noch wenig los, Diskotheken und andere Partyzonen gerne voll.

Erinnert sich irgendwer, dass man mal mit 300 „Männern“ versucht hat einen Laden zu stürmen, weil draußen „Geschlossene Gesellschaft“ stand? Oder heute: Kennt jemand einen deutschen Jugendlichen, der für so ein Unterfangen 300 „Jugendliche“ in kürzester Zeit auf die Straße bekommt?

Ziemlich unwahrscheinlich, oder?

Deswegen ist es auch ziemlich albern, dass „Der Westen“ sich entschuldigt, weil man doch mal die Wahrheit geschrieben hat. Denn wer hier täglich als „Gruppe“, „Jugendliche“ oder „Familie“ randaliert, weiß jedes Kind. Die „Schutzsuchenden“, die den ganzen Tag nichts zu tun haben und mittlerweile auch gemerkt haben, dass sie sich hier alles erlauben können. Peinlich wie „Der Westen“ versucht zu begründen, wieso man auf die Täterbeschreibung „Migrationshintergrund“ doch lieber verzichtet. Im Wortlaut:

*Anmerkung der Redaktion: Die Düsseldorfer Polizei erklärte am Dienstagmorgen gegenüber DER WESTEN, bei der Gruppe aus 250 bis 300 Randalierern habe es sich um Jugendliche mit Migrationshintergrund gehandelt. In einer früheren Version dieses Textes hatten wir so über den Fall berichtet. Nach erneuter Nachfrage erklärte Polizeisprecher André Hartwich jedoch, dass diese Erkenntnis von den Einsatzkräften vor Ort an die Pressestelle gegeben wurde. Diese hatten die Personalien der Jugendlichen aber größtenteils nicht kontrolliert. Deshalb haben wir den Hinweis auf die Herkunft aus der Überschrift entfernt.

Hätten ja theoretisch alles Deutsche sein können.

Wie gut, dass man sich vorausschauend schon vor der Migrantenkrise auf breiter Ebene geeinigt hatte, die Wahrheit zu schreiben, ist einfach rassistisch.

Denn prügelnde Minderheiten müssen geschützt werden, bis daraus prügelnde Mehrheiten werden.

Mit Journalismus hat das jedenfalls nichts mehr zu tun.

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