Verbrennungsmotor, E-Motor, oder doch alles Öl?

(Foto: Durch Aunging/Shutterstock
Viel Platz für viel Energie (Foto: Durch Aunging/Shutterstock)

„Ähnlich wie die sogenannte „Energiewende“ ein Konstrukt fachfremder oder gar Lobby-Organisationen, politischer Parteien und Consultants ist, gibt es ähnliche Anzeichen für eine Politik der „Verkehrswende“ – übrigens propagiert von denselben Leuten – bei der Antriebstechnik für die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Gemessen an den Ansprüchen (CO2–Reduktion, ökonomischer und sicherer Betrieb) ihrer Befürworter ist die „Energiewende“ gescheitert. Ein Ziel des Grossteils dieser Gruppierungen wurde allerdings erreicht, die Abschaltung der Kernkraftwerke. Die Elektromobilität hat zweifelsohne brauchbares Potential, aber gravierende Fehlentwicklungen sind in den Händen ideologiegetriebener Leute vorprogrammiert.“

 Von Thomas Schlawig

 Nachdem ich oben stehenden Artikel gelesen hatte, entschloß ich mich, noch einmal über dieses Thema zu schreiben. Ich hatte am 29.Juli bereits hier einen Kommentar darüber verfasst.

E-Autos sind aufgrund des zu erwartenden Energiebedarfs  und der Kosten Illusion. Der einzig vernünftige Weg wäre die Brennstoffzelle. Das bisherige Tankstellennetz könnte dafür genutzt werden. Statt der bisherigen Benzin und Dieseltanks benötigt man lediglich Wasserstofftanks. Der Vorteil, der Aufladevorgang beträgt nur wenige Minuten, analog zu Benzin bzw. Diesel-Autos. Jede Tankstelle kann den Wasserstoff selbst produzieren. Nötig dafür sind lediglich Wasser und Strom. Der wäre aus ein oder zwei Windkraftanlagen (hinter der Tankstelle) zu beziehen. So kann, im Gegensatz zum Strom, wenn Wind weht, Wasserstoff produziert und gespeichert werden. Somit ist auch bei Flaute gewährleistet, daß Wasserstoff zur Verfügung steht. Nachteil, man müßte aufgrund der Windkraftanlagen die Tankstellen aus den Innenstädten verbannen.

Aber das passiert mit vielen Tankstellen jetzt schon. Das Überland-Tankstellennetz könnte problemlos weiter genutzt werden. Es stellt sich allerdings die Frage, WARUM sollte man das alles tun? Benzin und Diesel-Motoren gibt es seit über 100 Jahren, sie wurden immer weiter entwickelt und effizienter. Kleinerer Hubraum bei immer höherer Leistung, weniger Verbrauch und schädlichen Abgasen. Was will man mehr? Erdöl ist ausreichend vorhanden und muß nur gefördert werden. Und hier richtet sich der Blick nach Griechenland. Dort lagern die größten Erdöl und Erdgasvorkommen Europas. Schätzungen sagen, daß mit diesem Öl und Gas ganz Europa über Jahrzehnte versorgt werden könnte. Damit wäre Griechenland mit einem Schlag alle seine Schulden los und das sollte wichtiger sein, als eine lächerliche, ideologische „Klima-und Umweltpolitik.“

Öl ist allerdings seit seiner Entdeckung ein Politikum. Rückblick zum Bau der Bagdad-Bahn um 1900. Zwischen dem Deutschen und dem Osmanischen Reich bestanden zu dieser Zeit gute Beziehungen, welche darin gipfelten, daß 1890 ein Freundschafts,-Handels-und Schifffahrtsvertrag geschlossen wurde. In dessen Folge wurde 1903 mit dem Bau der Bagdad-Bahn begonnen. Der Bau wurde ausgeschrieben, und da unter Rußland, England, Frankreich und Amerika nur das Deutsche Reich das einzige Land war, welches keine territorialen Ansprüche hatte, bekam es den Zuschlag. An der Finanzierung dieses gigantischen Vorhabens sollten  sich neben der Deutschen Bank auch England und Frankreich beteiligen.

Beide Länder zeigten allerdings kein großes Interesse. Das änderte sich schlagartig, als auf der vorgesehenen Trasse der Bahn Öl entdeckt wurde und 1912 die türkische Regierung der Deutschen Bank für alle Erdölvorkommen 20 km beiderseits der Bahnlinie eine Konzession überschrieb, als Ausgleich für die Kosten des Bahnbaus. Dies führte direkt in den Ersten Weltkrieg. Nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches zogen die „Schutzmächte“ England und Frankreich im Nahen Osten und der Levante, ohne Rücksicht auf Religionen und Ethnien willkürlich Grenzen, mit den bekannten Folgen bis heute in Syrien, im Iran, Irak und der Türkei.

Letztlich dreht sich alles um das Öl, weswegen beginnend 1914 bis heute unzählige Kriege geführt wurden und werden. Die Hauptakteure sind immer dieselben. Und hier schließt sich der Kreis in Griechenland und seinen großen Öl-und Gasvorkommen. Deswegen wird dieses Thema auch so ungern angesprochen. Griechenland ist faktisch pleite und für die EU (Deutschland) ein Faß ohne Boden. Statt die Förderung dieser Bodenschätze (in einem europ. Land)  durch die EU zu finanzieren, überlässt man das amerikanischen und israelischen Firmen. Das zuständige griechische  geologische  Institut, wurde mit dem ersten Sparpaket der Troika geschlossen. Wer das Buch „Showdown“ von Dirk Müller gelesen hat, weiß das alles schon lange. So kommt man vom Auto, zum von der „Politik“ geforderten und geförderten E-Auto, über das Öl zur „Politik“ und wieder zurück. Es fällt schwer, an Zufall zu glauben.

 

 

 

 

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