Martin Sellner Exklusiv: Die Defend Europe Odyssee

Foto: IB
Die IB-Aktivisten Clement Galant, Martin Sellner und Phillip Thaler vor dem Sitz des Maltesischen Premierministers (Foto: IB)

Nach der ersten Defend Europe Mission stehen die illegalen Schlepper immer mehr in der Kritik, mehrere NGOs mussten ihre Aktivitäten im Mittelmeer auf Eis legen. Die Mannschaft der Identitären Bewegung hat es sogar nach Valetta, Malta geschafft, obwohl der Labour-Regierungschef es ihnen verweigern wollte. Wir sprachen mit Martin Sellner von Defend Europe.

Der erste Einsatz der C-Star glich in ihren vielen Stationen der Odyssee Homers. Von Suez über Catania nach Zypern, wo die Mannschaft auf abenteuerliche Weise an Bord ging, dann über Libyen nach Tunesien, wo Soros-nahe Aktivisten die Häfen blockierten. IB Österreich Ko-Chef Martin Sellner sagte JouWatch: „Wir haben, da wir nicht nach Sfax reinkamen, ein Versorgungsschiff bestellen müssen. Das hat uns dann verwässerten Diesel getankt. Der Motor fiel aus und wir mussten ihn leerpumpen.“

Als die Tanks leergepumpt werden mussten, wurde die C-Star von den Fake-News-Medien als „in Seenot“ gemeldet, die Schlepper von Sea-Eye boten süffisant ihre Hilfe an und wurden weggeschickt. Zwischenzeitlich berichteten italienische Medien von Identitären Agenten an Bord der NGOs. Nun verweigerte auch EU-Land Malta den EU-Bürgern die Versorgung, woraufhin die C-Star von maltesischen Patrioten vor der Küste versorgt wurde.

Irgendwie haben es die Identitäten Aktivisten trotz des Embargos geschafft, nach Malta zu kommen und posierten dort vor dem Amtssitz des Regierungschefs Joseph Muscat. Wir wollten von Martin Sellner wissen wie das möglich gemacht wurde. „Dazu können wir leider nichts genaues sagen. Sagen wir einfach, wir haben einen Weg gefunden.“

Man könnte also schließen, die Mission von Defend Europe war ein voller Erfolg. Die NGO-Schleppereinsätze von Ärzte ohne Grenzen, SOS Mediterannée, Save the Children und Sea-Eye mussten ausgesetzt werden. Das Schiff Juventa von Jugend rettet wurde von den italienischen Behörden konfisziert, auch die Golfo Azurro von Proactiva Open Arms durfte in italienischen Häfen nicht anlanden und wurde von der libyschen Küstenwache abgefangen, welche ankündigten, die eigenen Hoheitsgewässer wieder auf einer Zone von 100 Meilen kontrollieren zu wollen.

„Seit dem Start der Mission Defend Europe ist die Migration über das zentrale Mittelmeer nachweisbar um 76 Prozent zurückgegangen“, schreibt Ein Prozent im ersten Artikel einer Serie über Defend Europe. „Allein in den Monaten Juli und August erreichten 2014 71.781, im Jahr 2015 unglaubliche 209.272 und im Jahr 2016 51.541 nordafrikanische Wirtschaftsmigranten das europäische Festland. Seit Beginn der Mission Defend Europe ist diese Völkerwanderung über das zentrale Mittelmeer regelrecht zusammengebrochen: In den Hauptmonaten der Völkerwanderung haben „nur“ noch 16.000 Migranten Italien erreicht.“

Dennoch schaffen es die Soros-NGOs wie Hope Not Hate, ihre vermutlich illegalen Sabotageakte gegenüber der C-Star als Erfolg zu feiern, und Defend Europe „völliges Versagen“ zu attestieren. So realitätsfern kann wohl nur eine Gutmenschen-NGO sein, die alle die für Recht und Gesetz stehen als „Nazis“ diffamieren, und alle die gegen illegale Masseneinwanderung sind als „Rassisten“. „Malta Today“ schrieb, die C-Star sei „von der Libyschen Küstenwache aus den Libyschen Gewässern vertrieben worden, was zu Scheitern der Mission führte.“

„Das ist falsch, wie auch unser Mitschnitt des Funkgesprächs zeigt. Die Libysche Küstenwache hat uns klar gesagt, dass wir für dasselbe Ziel arbeiten und gegen dieselben Gegner kämpfen. Sie wollen nun nicht nur ihre nationalen Gewässer sondern auch die sog. Ausschließliche Wirtschaftszone für alle NGOs schließen. Unsere Aufgabe ist es zu überwachen, dass NGOs sich an diese Sperre halten“, sagte uns Martin Sellner aus Wien.

Zum Abschluss der Mission twitterte Sellner, „Ich vermisse das Meer… Während wir auf See waren ist der Aktivismus ungebrochen weitergegangen. Beeindruckend und beruhigend. Die IB hat genug Potentiale und Kräfte freigestellt, um neben dem laufenden Widerstand große Projekte zu planen. Das nächste kommt bald.“

Da Österreich nun 150 Jahre nach dem Ende der Gardasee-Flotte endlich wieder eine Marine hat, wollten wir von Sellner natürlich wissen ob ein echter Wiener Strizzi mit Seekrankheit zu kämpfen hatte. Die knappe, seemännische Antwort: „Nein.“

Letzte Frage, die etliche Jungs am meisten interessiert: Wer ist heißer, Lauren Southern oder Brittany Pettibone? Sellner: „Haha – das liegt im Auge des Betrachters!“ Sehr diplomatisch! Vielleicht sollte Sellner doch eines Tages in die Politik gehen!

Das Spendenaufkommen für Defend Europe liegt aktuell bei $233.690.

DEFEND EUROPE: Pressekonferenz zum Ausgang der 1. Mission

Die „Jagd“ beginnt – Videologbuch Defend Europe 5

 

 

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