Muslimischer Pfleger vergewaltigt 90jährige

Foto: Durch Suwin/Shutterstock
Krankenhaus (Foto: Durch Suwin/Shutterstock)

In Kanada machte eine Familie eine schreckliche Entdeckung. Ihre 90jährige Großmutter, war in einem Krankenhaus von dem muslimischen Pfleger vergewaltigt worden. Zwei Jahre lang kämpfte ihr Enkel darum, dass der Täter bestraft wird. Ohne Erfolg. Jetzt wendete er sich an die Öffentlichkeit.

Von Marilla Slominski

Sonja Shirdan war im September 2015 mit einer schweren Lungenentzündung in ein Krankenhaus von Richmond Hill in Ontario gebracht worden. Dort kämpfte die gebrechliche alte Frau um ihr Leben. Ihre Angehörigen besuchten sie täglich. Dann fiel ihnen eine Veränderung auf und sie bekamen das Gefühl, das etwas nicht stimmte: „Sie sprach kein einziges Wort mehr. Mal hielt sie ihre Hände über der Brust, dann über ihrem Schritt. Sie biss die Zähne zusammen und hatte einen sehr verängstigten Blick. Ihre Oberlippe war verletzt und ihre Arme sahen mitgenommen und blau aus“, erzählt ihr Enkel Ran Shirdan.

Die Familie beschloss, die alte Frau sofort aus dem Krankenhaus zurück in ihr Pflegeheim zu bringen.

Zwei Monate später erhielten sie einen Anruf des Mackenzie Health Krankenhauses. Man bat sie darum, vorbeizukommmen.

„Man erzählte uns, eine Pflegekraft habe damals den Vorhang um das Bett bei Seite geschoben und den Mann auf frischer Tat erwischt“, so der Enkel Ran Shirdan.

Der Mann war dafür zuständig, die Patienten zu waschen und umzuziehen.

„Sie sagten, er habe ihr schreckliche Dinge angetan, über die sie nicht reden wollten“, erzählt ihre Tochter Eva. „Ich fragte, was hat die Polizei gemacht? Sie antworteten, sie hätten die Polizei nicht benachrichtigt, sondern den Mann entlassen.“

Die Polizei bestätigte, dass es in keine Anzeige wegen des sexuellen Missbrauchs von Sonja Shirdan gegeben habe.

Sie sei erst informiert worden, als es ein weiteres Opfer gab, dessen Familie sich bei der Polizei meldete.

Der mutmaßliche 53jährige Täter, Soja Zadeh alias Shojaadin Mohammad-Zadeh arbeitete nach seiner Entlassung in einem Pflegeheim, wo er sich an zwei weiteren alten Menschen verging. Er wurde wegen mehreren Fällen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Er wurde in nur einem Fall schuldig gesprochen, erhielt eine dreijährige Bewährungsstrafe und verließ den Gerichtssaal als freier Mann.

Die Staatsanwälte hatten der Familie gesagt, eine Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe habe nur geringe Erfolgsaussichten.

Das Krankenhaus erklärte, die Polizei wurde nur mit Einverständnis des Patienten eingeschaltet.

„Wir haben die damals gängige Praxis inzwischen geändert“, erklärt das Krankenhaus.

Der Enkel wirft den Verantwortlichen vor, die Sache unter den Teppich gekehrt zu haben, um den Ruf des Hauses nicht zu schädigen.

Nun hat sich der Enkel entschlossen, die Vergewaltigung seiner 90jährigen Oma öffentlich zu machen um doch noch Gerechtigkeit für sie zu erreichen. Unter dem Hashtag #JusticeForSonja postete er ihre Geschichte in den sozialen Netzwerken.

Die Familie versucht nun, das Krankenhaus in einem Zivilrechtsprozess zur Verantwortung zu ziehen.

 

 

 

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