Ezra Levant von RebelMedia legt Zahlen zu eingesammelten Spenden offen

Kurz vor dem Aus? (Foto: By Source (WP:NFCC#4), Fair use, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=54515656
Neues von Rebel (Foto: By Source (WP:NFCC#4), Fair use, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=54515656

Nachdem das kanadische Alternativmedium The Rebel Media eine Katastrophenwoche erlebte, über die auch JouWatch berichtete, als unter anderem mehrere Journalisten den Kanal verließen und es zu Untreuevorwürfen kam, ging nun der Gründer Ezra Levant in die Offensive und legte die wichtigsten Kennzahlen der eingesammelten Spenden offen.

Von Ingmar Blessing

Neuerdings kann man auf der Internetseite von The Rebel nachlesen, wie viele Gelder bereits eingesammelt wurden und in welche Ausgabenbereiche diese fliessen. Auf der Seite heißt es dazu, dass „kein Spender mehr als 2% der Gesamtspendensumme gegeben hat. Die durchschnittliche Spende liegt bei 63 Dollar.“ Insgesamt kamen in den letzten 12 Monaten gut 1,5 Millionen Dollar zusammen, wobei die Ausgaben des Senders  bei gut über 1,6 Millionen Dollar lagen. Über den Ausgleich des Defizits werden keine Angaben gemacht.

Damit ist The Rebel Media erst einmal entlastet. Im Video zur Veröffentlichung der Zahlen greift Levant auch den ehemaligen britischen Mitarbeiter Caloan Robertson an, der die Vorwürfe derVeruntreuung ursprünglich streute und Levant dabei vorwarf, eine Art digitale Drückerkolonne zu betreiben. Inzwischen tauchte ein etwas älteres Video mit Robertson und seinem Partner auf, in dem er freimütig zugibt, seinen luxuriösen Lebensstil mit dem Verprassen des Geldes anderer Personen zu finanzieren.

Robertson selbst hat bislang nicht darauf reagiert. Das Video über ihn lässt ihn aber eindeutig dastehen wie einen Trickbetrüger, der sich auch nicht davor zurückschreckt, jemanden zu erpressen und sogar stolz ist auf seine Dreistigkeit. Nach aktuellem Informationsstand wird Levants Version eindeutig unterstützt. So sieht es offenbar auch die Mehrheit der Rebel Media Zuschauer. Ein Blick auf die Zugriffe des Kanals bei YouTube zeigt keinen Rückgang, was auch für die Abonements gilt.

Falls sich Ezra Levants Version am Ende durchsetzt wird sich auch die Frage stellen, ob Robertson und sein Partner alleine gehandelt haben oder im Auftrag. Die beiden scheinen zwar talentiert und abgebrüht genug zu sein für etwas derartiges, aufgrund der aktuellen Unterwanderung der Medien durch Geheimdienste und reiche linke Gesinnungstäter wie George Soros kann man allerdings nicht ausschließen, dass es eine gezielte Auftragsarbeit war.

Diese Woche berichtete Newsbud, dass The Young Turks /TYT), ein The Rebel Media nicht unähnlicher YouTube Kanal nur links von der Achse George Soros, Hillary Clinton und der CIA mit dem türkischen Prediger Fetullah Gülen betrieben wird. Über Umwege erhielt TYT von den genannten 20 Millionen Dollar. Eine Summe, die ausreicht, um den Kanal 10 Jahre lang zu finanzieren, zumal TYT im Unterschied zu rechten Kanälen von der Plattform YouTube nicht schickaniert wird, sondern im Gegenteil gefördert und damit viel Werbegeld einnehmen kann.

Laut Sibel Edmonds, einer ehemaligen Geheimdienstanalystin und Chefin von NewsBud ist der türkischstämmige Cenk Ugur, der Leiter von TYT ein „kleines Licht“ im tiefenstaatlichen Berich, allerdings offenbar ein sehr emsiges, das insgeheim treu zu Gülen steht. Offiziell ist Ugur ein bekehrter Rechter, der vor wenigen Jahren von urplötzlich entdeckte, dass er Atheist und links ist und der sich auch rechtzeitig zum Bruch zwischen Gülen und  Erdogan vom Erdoganfan zum vehementen Kritiker entwickelte.

Bei TYT handelt es sich offenbar um den Inbegriff einer kontrollierten Opposition, die treu zur Elite steht und vom Gender-Pay-Gap, über den scheinbar grassierenden weißen Rassismus bis hin zur linksprogressiven Allerweltsthemen für Geld das verbreitet, was auf der Agenda steht und dem gutgläubigen Volk eingeimpft werden soll.

Seit der mit Hillary Clinton in Verbindung stehenden und rechtzeitig im Wahlkampf geflossenen 20 Millionen Dollar Überweisung stehen Ugur und TYT selbstverständlich auch stramm hinter ihr (und nicht etwa hinter dem wirklich linken Bernie Sanders). Die stete Agitation gegen Donald Trump und das sympathisieren mit der nun auch in den USA grassierenden Antifa ist ebenfalls im Preis mit inbegriffen.

Der Direktvergleich zwischen The Young Turks und The Rebel Media hinsichtlich ihrer Finanzierung, ihrem Status bei YouTube, den Versuchen, sie abzuschalten bzw. zu fördern und der Berichterstattung um ihre vermeintlichen und echten Skandale zeigt erneut sehr deutlich, was die Machtelite im Schilde führt. Nichts gutes.

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