Eva Högl: Kein Bock auf Opposition (egal, wie der Wähler entscheidet?)

Will nicht in die Opposition: Von Eva Högl - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28368981
Eva Högl - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28368981

Wir leben in einer Scheindemokratie, in der der Bürger, egal wie er sich am Wahltag entscheidet, keinen Einfluss mehr auf die Regierungsbildung hat. Wie pervertiert dieses System ist, zeigt uns die Aussage von Eva Högl (das ist diejenige, die aus Versehen gelacht hat, als ihr Boss, Martin Schulz seine Textbausteine nach dem Anschlag von Barcelona ins Mikrophon spuckte). Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Die Spitzenkandidatin der Berliner SPD für die Bundestagswahl, Eva Högl, hat sich dafür ausgesprochen, dass ihre Partei nach der Bundestagswahl wenn möglich nicht in die Opposition geht. „Die SPD soll nach den Bundestagswahlen weiter mitregieren, auch als Juniorpartner der CDU“, sagte Högl dem RBB. Sollte es nicht für eine eigene Mehrheit mit anderen Partnern reichen und eine Große Koalition möglich sein, sollten die Sozialdemokraten nicht in die Opposition gehen, so Högl. „In der Opposition setzt man natürlich gar nichts durch. Opposition ist immer das Schlechteste. Da landet alles im Papierkorb oder in der Schublade.“…

Ungeheuerlich, oder? Frau Högl glaubt allen Ernstes, dass eine Partei, die von mindestens 80 Prozent der Bürger abgelehnt wird, das Recht hat, Deutschland mitzuregieren. Weiß Frau Högl nicht, dass eine Opposition – wenn sie dann wirklich eine ist – erst eine Demokratie möglich macht?

Träumt Frau Högl gar von einer Diktatur?

Will nicht in die Opposition: Von Eva Högl – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28368981

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