Berkeley: Antifa greifen Latinos, Asiaten, Reporter an

Antifa greifen einen Latino-Vater und seinen Sohn an Foto:Twitter
Antifa greifen einen Latino-Vater und seinen Sohn an Foto:Twitter

Etwa 7000 linksextreme „Anti“-Faschisten haben gestern in Berkeley, Kalifornien eine Demonstration von einigen hundert Trump-Anhängern gegen Kommunismus und für Meinungsfreiheit gewaltsam verhindert. Mehrfach wurden wieder – wie in Hamburg zu G20 – auch Reporter angegriffen und verprügelt.

Von Collin McMahon

Seit den Antifa-Ausschreitungen beim Amtsantritt Donald Trumps sind die rechten Demos in der linken Hochburg Berkeley zum Symbol für den Kampf um die Meinungsfreiheit bzw. „gegen Rechts“ geworden. Am Samstag musste bereits eine pro-Trump Demo in San Francisco aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt werden, wie der japanischstämmige Veranstalter Joey Gibson von „Patriot Prayer“ erklärte. Gibson schloss sich der Demo in Berkeley an, die unter dem Motto „Nein zu Marxismus in Amerika“ stattfinden sollte.

Doch die linke Stadtverwaltung von Berkeley verwehrte der Demoveranstalterin Amber Cummings, die sich als „Transgenderpatriotin“ beschreibt und ausdrücklich Neonazis und Rechtsradikale als „nicht erwünscht“ bezeichnete, die Genehmigung aufgrund formeller Gründe. Daraufhin versammelten sich eine handvoll Trump-Unterstützer trotzdem im Martin Luther King Park, um friedlich zu demonstrieren. Dann wiederholte sich ein Muster, das bereits zu den Gewaltexzessen von Charlottesville geführt hatte: Die Polizei wurde von der linken Stadtverwaltung zurückgepfiffen und die gewaltbereiten Antifas gingen ungehemmt auf die vermeintlichen „Neonazis“ los.

Hass und Gewalt gegen angebliche Nazis, immer wieder. In dem Fall besonders pikant: Unter den wenigen pro-Trump Demonstranten waren diesmal in der Tat keine Rechtsextreme, dafür auffallend viele Latinos und Schwarze, die aber ebenfalls als „weiße Rassisten“ und „Nazis“ beschimpft und mit Urinflaschen und Steinen bombardiert wurden. Dem asiatischstämmigen Gibson wurde extrem potentes Bärenabwehrspray ins Gesicht gesprüht. Unter Latinos genießt Donald Trump seit seiner Kampfansage gegen die Mörderbande MS-13 und den kommunistischen Diktator Raul Castro hohes Ansehen. In einer Umfrage von Zogby gewann er im letzten Monat +31% Zustmmung unter Latinos.

Die zahlenmäßig weit überlegenen Antifa machten dann Jagd auf Einzelpersonen, die sie für „Nazis“ hielten. Die Polizei ließ die Menschenjagd zu, am Ende wurden nur 13 Randalierer verhaftet, hauptsächlich wegen Verstoß gegen das Vermummungsverbot, obwohl viele Antifas bewaffnet erschienen waren. Unter anderem wurden auch mehrere Reporter angegriffen, unter Rufen von „Keine Fotos!

Der linke Bürgermeister von Berkeley Jesse Arreguin, Mitglied der linksextremen By Any Means Necessary, lobte die Antifa, auch wenn er „Gewalt gegen Polizisten und Einwohner“ verurteilte. Die Gewalt gegen Konservative, die gegen Kommunismus und für Meinungsfreiheit demonstrieren wollten, schien er ausdrücklich nicht zu verurteilen.

Donald Trump hatte die linksxtreme Gewalt in Charlottesville bereits beim Namen genannt und wurde daraufhin von der deutschen Presse ebenfalls als Nazi dargestellt – eine ganz besonders perfide Frechheit spätgeborener linksdeutscher Tugendheuchler gegenüber dem Präsidenten der USA, dem Land, das die KZs von Buchenwald und Dachau, und dort auch viele Sozialdemokraten und Kommunisten, von den Nazis befreit hat.