Institut der deutschen Wirtschaft: Bertelsmann-Studie zur Integration von Muslimen fragwürdig

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Deutschland gehört zum Islam (bald endgültig) (Foto: Durch Syda Productions/Shutterstock)

Köln – Vor einigen Tagen erregte eine Bertelsmann-Studie zur Integration von Muslimen in Deutschland Aufsehen wegen der offensichtlichen Diskrepanz zwischen den Alltagserfahrungen von Deutschen und dem Ergebnis der Studie. Jouwatch hat das bereits hier kommentiert.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) widerlegt nun in einem gestern erschienenen Kurzbericht ebenfalls sowohl Methode wie Zahlen der Stiftungs-Studie. Ergebnis: Die Befunde passen nicht zu anderen Befragungsdaten. Aufhorchen ließe, daß doch die „Arbeitslosigkeit von Ausländern traditionell weit höher als die von Deutschen“ sei, so das IW. Nicht einmal die Bertelsmann-Befunde zur Arbeitslosigkeit unter Immigranten könnten also einer Überprüfung standhalten. Die in der Studie praktisch vollzogene Gleichsetzung von genereller Integration und Integration in den Arbeitsmarkt greife zu kurz, indem sie für die Integration wesentliche Faktoren wie etwa die Einstellung zum Staat und den hiesigen Werten unberücksichtigt lasse. Dazu komme, daß die Religionszughörigkeit in der Arbeitslosenstatistik gar nicht erfasst werde. Auch in der Arbeitsmarktforschung sei die Religionszugehörigkeit nicht von Interesse.

Bertelsmann-Chefin Liz Mohn gilt als gute Freundin von Bundeskanzlerin Angela Merkel. (ME)

Diese Freundschaft erklärt wahrscheinlich ganz gut, warum die Bertelsmann-Studie zur Integration von Muslimen so ausgefallen ist, wie sie ausgefallen ist. (ME)

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