Gedanken zur ewigen Flüchtlingsfrage

(Bild: Karen Eliot; question mark; CC BY-SA 2.0; siehe Link)
Fragen über Fragen (Bild: Karen Eliot; question mark; CC BY-SA 2.0; siehe Link)

Ja, da war sie wieder, diese äußerst dämliche Frage: „Sag mal, hast du was gegen Flüchtlinge?“ Abgesehen davon, dass es eine ganz billige Fang-Frage ist und das Gegenüber, gespannt wie ungarischer Bandstacheldraht, meist auf ein „Nein-Aber“ wartet, ist es die vollkommen falsche Fragestellung.

von Satirikatur

Flüchtlinge oder Flucht gab es schon immer und wird es auch immer geben. Also ist es ganz prinzipiell egal ob ich sie mag oder nicht, denn: sie werden kommen. Da könnte man auch fragen ob ich Schnupfen mag oder Hämorriden. Nein ich mag beides nicht und habe auch was dagegen: Gegen das erste soll Antibiotika helfen, gegen das zweite wird gern Salbenartiges eingesetzt.

Manchmal , wenn es mir zu blöd wird, frage ich gegen: „Falls ich für Flüchtlinge bin, ich dann auch für Flucht?“ Auch eine Fangfrage, und ja, auch eine dumme. Aber es macht irgendwie Spaß, in die dann meist hohl glotzenden Gesichter zu kucken, die oftmals aussehen als hätte man die Apothekenverkäuferin nach Blasenpflaster und einem Blowjob gefragt. Als Antwort kommt dann auch meist ein „Nein-Aber“. Irgendwie witzig, gelle.

Wenn mein Gegenüber und ich dann noch in der Lage sind, uns gegenseitig ernst zu nehmen, gebe ich zur Antwort das es in meinem Fall vollkommen am Thema vorbei geht ob ich persönlich Flüchtlinge mag. Da gibt es welche, die ich mag und welche, die mag ich eben genauso wenig, wie meine Hämorriden.

Ich habe nichts gegen Merkels Einwanderungs- und Asylpolitik! 

Hätte das Gegenüber gefragt, ob ich was gegen diese Einwanderungs- und Asylpolitik habe, dann könnte ich die Frage mit einem klaren „Nein!“ beantworten. Nichts – ich habe rein gar nichts gegen diesen gemeingefährlichen Irrsinn – kein Antibiotika, keine Hämorridensalbe. Nichts!

Vor lauter Wehrlosigkeit beginnt man dann irgendwann über Mutti-Merkel zu sprechen. Ich frage dann, wieso ich einer Politik vertrauen soll, die in der Vergangenheit, in der Gegenwart und – wie es eindeutig danach aussieht – auch in der Zukunft in Fragen der Integration und Migration vollkommen versagt hat und von mir dann auch noch erwartet wird, dass ich dieses Versagertum wählen soll. Wieso soll ich ihrer ach so hochgejubelten EU vertrauen, die nicht funktioniert, weder bei der Grenzsicherung noch in der Flüchtlingsverteilung?

Und wieso soll ich für ein Asylgesetz sein, das keines mehr ist. Der Asylgedanke unserer Altvorderen war ein sehr individuelles, auf einzelne Personen abgerichtetes und nicht für eine Masseninvasion gedachtes humanes Gebilde. Zum Beispiel dann, wenn ein Schwuler aus dem Iran hier um Asyl anfragt, weil er keine Baukräne mag.

Die meisten wissen hier schon nicht weiter und stammeln irgendwas von Menschlichkeit oder Gott. Und um beim Thema zu bleiben. Was heißt hier eigentlich „Flüchtling“? Die richtige Bezeichnung ist Asylant. Flucht endet an der Grenze, denn sie sind ja schließlich angekommen. Und sie beantragen doch „Asyl“ und nicht „Flucht“. Logisch oder!?

Irgendwann werde ich mir doch noch so einen Heizpilz kaufen

Unlogik – oder wie das Gegenteil von vermeidlicher Logik auch immer heißen mag, zeigt ein sehr kurzes Gespräch mit einer engen, bis hinter den Dutt grünen Bekannten zum Partysprengerthema „Flüchtlinge“:

Dutt stellt die Behauptung auf: „Ja aber wir haben doch so viel!“
Ich: „ Was?“
Dutt : „Ja Geld „
Ich: „Ich? Ich hab so viel Geld?“
Dutt: „Nein Deutschland“
Ich: „Bin ich nicht Deutschland?“
Dutt: „Du weißt genau wie ich das meine“
Ich: „Ach du meinst Dich! Alleinstehend, großes Haus geerbt in dem nur Du und Dein Hund leben.“

Das Gespräch war ab hier eigentlich zum Großteil beendet, außer dass irgendwas von „ist auch keine Alternative“ und „Wo das hingeführt hat, wissen wir ja“ aus der Ecke von Dutt kam. Es sei bemerkt, dass meine Vollblut-Grünen-Bekannte absolut was gegen Heizpilze hat, weil man da wertvolle Ressourcen in die Luft ballert.

Ich: „ Ja – aber, du fliegst mindestens zweimal im Jahr mit dem Flugzeug in den Urlaub, leider plus Rückflug!?!. Dafür könnte ich lange heiz-pilzen“

Ach wisst Ihr was? Irgendwann werde ich mir doch noch so einen Heizpilz kaufen – versprochen!.

 

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