Der Mann „ohne Eier“ weint um die „linken Wüteriche“

Foto: Collage
Kauft Springer bald linksunten.indymedia und setzt den lieben Ulf als Chefredakteur ein (Foto: Collage)

„Ich komme wieder…“ Wenn der Terminator so im Kino drohte, freuten sich die Zuschauer. Jetzt drohen die, die schon immer „linksunten“ lungerten: „Wir sind bald wieder zurück …“. Was keine Sau wirklich interessiert. Und dem Rest der Republik, also der Mehrheit, vielleicht Angst macht. Einer freut sich: Ulf Poschardt. Der WELT-Chefredakteur, der laut Stefan Niggemeier „keine Eier“ hat (@niggi „endgültig bewiesen“),  hatte nämlich gleich los geflennt, als Minister de Misere die Mordbrenner verbot: “Ich werde indymedia.org sehr vermissen“.

Von Peter Bartels

In seinem Editorial hatte er schon geschnieft: „Für Interessierte und Ethnologen … war diese Seite ein Geschenk.“ Nun wissen ja nicht nur Völkerkundler, dass Schwarzvermummte, die Polizisten ins Krankenhaus prügeln und Landfriedensbrecher schlicht Verbrecher sind, egal, welches Feigenblatt man ihnen im Mainstream an Birne, Faust oder Sneaker mit schwarz lackierten Sohlen labert. Wie jetzt wieder „Peng-Ei-weg“ Ulfi Po-schardt in SPRINGERS (!!) WELT:

„Linksunten.indymedia.org … hat doch Erstaunliches geleistet … die Autonomen (haben) mit ihrem Aktionismus vorbildlich dokumentiert: Den Stolz … hier ein Auto angezündet zu haben oder ein portugiesisches Restaurant in der Schanze besetzt zu haben … Auch nach den G-20-Ausschreitungen fanden auf dieser nun verbotenen Homepage die Diskussionen um den revolutionären Charakter dieser Aktionen statt.“

„Erstaunliches geleistet“…

„Autonome“ …

„Aktionismus“ …

„vorbildlich dokumentiert“ …

„Stolz“ …

„G-20-Ausschreitungen“…

„Diskussionen“ …

„revolutionärer Charakter“ …

„Aktionen“ …

Merken Sie was? Worte sind Waffen! Sie können töten. Aber auch vernebeln. Vor allem die Wahrheit. Was ist „erstaunlich“, was „leistet“ man, wenn man zu Körperverletzung und Zerstörung aufruft? Sind  „Autonome“ seit RAF, Hafenstraße, Rigaer Straße keine Gesetzesbrecher, Verbrecher? Werden Verbrechen legal, weil sie „vorbildlich dokumentiert“ werden? Dürfen linke Verbrecher „stolz“ sein, müssen rechte freiwillig in den Knast? Waren die „Ausschreitungen“ nur Ausraster von 7000 „Autonomen“, kein rasender Mob, der einen Stadtteil und Tausende Polizisten stundenlang mit Feuer und Steinen tyrannisierte, schwer verletzte? Und alles nur „Diskussionen“ im Vorfeld von „Aktionen“ mit „revolutionären Charakter“, keine Anleitungen, Anweisungen, Aufmarschbefehle gegen Recht und Gesetz, gegen Staat und Staatsbürger?

Als Axel Springer lebte, wäre so ein semantischer Nebelwerfer am nächsten Tag „draußen“ gewesen –  wahrscheinlich erst niemals „rein“ gekommen. Schon deshalb nicht, weil dieser Caffee-Latte-Nuckler mal bei der Süddeutschen Zeitung war. Und ausgerechnet dort wegen „gefälschter Interviews und Storys“(Wikipedia) gefeuert („gekündigt“) wurde.

Was wenig später die „Welt am Sonntag“ offenbar ermunterte, den Mann mit dem süßen Lächeln als „Chef-Berater“ anzustellen, sechs Monate später sogar als „Creative Director“. Klar, wer in München „kreativ“war, kann es auch in Hamburg sein … Ein paar Jährchen später durfte „Po-schi“ dann die (deutsche) „Vanity Fair“ starten und … gegen die Wand fahren. Was aber offenbar der richtige Nachweis für sein endgültiges Comeback bei SPRINGER war: Stellvertretender Chefredakteur WamS, dito Rolling Stone, Musikexpress, Metal Hammer. Seit August ist er nun offiziell Chefredakteur der WELT und N 24; immerhin bringt auf diesem Doof-TV-Sender hin und wieder einer wie Henrik M. Broder (ACHGUT) unverschwurbelt „Flüchtlings“- Fakten, setzt intellektuelle Highlights.

Das Trockenbrot für die WELT im Netz liefert täglich Ulf Poschardt, wie jetzt, seinen Tränenausbruch für die linksextremistische Internet-Plattform, die Minister de Misere aus wahltaktischen Gründen letzten Freitag „verboten“ hat. Die „“ultrahyperlinken Wüteriche“ haben sich inzwischen tatsächlich wieder gemeldet (JOUWATCH berichtete): „Wir sind bald wieder zurück …“. Und: „Ihr müden Riesen aus Fleisch und Stahl …  Wo wir uns versammeln … seid (Ihr) nicht willkommen … Ihr habt kein moralisches Recht  zu regieren … Wir werden uns über den gesamten Planeten ausbreiten …“

Ulf Poschardt weinerlich: „Ich werde „linksunten.indymedia.org sehr vermissen.“ Ein paar Zeile vorher hatte der WELT-Wirre der SPD vorgeschlagen, den „Machern“ von „indyorg“ eine neue Heimat in der Naumann-Stiftung zu geben. Dann gab er (wie früher) den Berater: „Sicherlich wird dies nicht nötig sein, weil sich etwas anderes mit anderem Namen in der „liberalen, offenen Gesellschaft“ finden wird. Dann die finale Arschkriecherei:“Wie wäre es mit ‚Roter Eiffelturm“ oder „linksoben“?“

Ahnt jemand, warum dieser Latte-Lutscher bei SPRINGER Karriere machen MUSSTE?

PS: Der (linke) Blogger Stefan „Niggi“ Niggemeier hatte über Ulf Poschardt am 17.Januar, 12:39 h (@niggi) ins Netz posaunt: „Endgültig bewiesen:@ulfposh hat keine Eier“, dann:“Deutschland soll doch nicht „schwuler“ werden“. „Ulfi“ hatte vorher auf edlem blauen Untergrund gesagt (Zitat):“Wir müssen uns gegen Donald Trump wehren … innovativer … schwuler, multikultureller werden.“ Unterschrift: Ulf Poschardt, Chefredakteur der WELT-Gruppe. Nach einem gewaltigen Shitstorm, strich er „schwul“ …

 

 

 

 

 

 

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