Angela über Europa – Die Frisur sitzt!

(Bild: JouWatch)
Angela Merkel schwebt (Bild: JouWatch)

Nachdem ich vor einem Monat auf die außergewöhnlichen Flugstunden der Kanzlerin über Deutschland in ihrem oft kaputten Heli der Marke „Cougar“ berichtete, zieht nun der SPIEGEL entspannt das Thema nach und liefert wie gewöhnlich beunruhigende Zahlen. 18.754 Euro würde die Flugstunde kosten. Macht pro Angie-Auftritt in Deutschland im Schnitt rund 75 000 Euro. Doch sie bekommt Rabatt. Die Dame zahlt nur 3.000. Wie geil ist Geiz denn noch? Den Rest zahlt übrigens die Bundespolizei…aus,… ,äh… auch ja: Steuermitteln.

Von Schlaglicht

Neulich flatterte „Uns Angela“ sogar mit dem Cougar in die Dolomiten. Zum Bergeschauen – ab in den Ur-laub. Der Stau auf Dobrindts Straßen war so gar nix für ihren reichlich geplagten Terminkalender. Außerdem wartete der Messner Reinhold, um sie vor den schrecklichen Folgen der Treibhausgase auf die Alpen in einer seiner üppig ausgestatteten Bergmuseen zu warnen. Als sie kam – 23 Grad, leichter Südwind – sitzt die Frisur perfekt.

Weiter geht die Recherche der eifrigen Antikonservativen des Hamburger Magazins:  Angies Flug in einer „Global500“, einem zweistrahligen Privat-Jet „mit viel Luxus an Bord,“ der jedes Mal erst vom Luftwaffenstützpunkt Köln-Wahn anreisen muss, schlägt angeblich sogar mit rund 30 729 Euro zu Buche. 51 Mal donnerte die Dame beim vorletzten Wahlkampf 2013 damit über die Köpfe des nichts ahnenden Wahlvolks, was von der CDU mit rund 90 272 Euro bezahlt wurde, aber in Wahrheit wohl das Zehnfache kostete. Das war ihr egal. Denn ihre Frisur saß.

Und während die SPD noch laut nach einem Billigflieger für Parteiredner ruft, geht die billige Air Berlin den Bach hinunter. Klar. Kein Wunder. Wenn die nur so wenig genutzt wird von unseren politisch Verantwortlichen!

Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn die Damen und Herren aus der hohen Politik sich nicht so recht ums restliche fliegende Volk und deren Großflughäfen kümmern. Die elitären Damen und Herren landen lieber sanft auf dem Rasen des Kanzleramts, als auf irgendeinem Bröselbeton eines nie fertig werdenden BER. Hier ist deren Flugplatz. Keine Staus, kein Warten, nicht anstehen. Wie bei der alten Werbung für Drei-Wetter-Tafft steigt Angie die Stahltreppe hinunter. Berlin, Wind weht – 18 Grad. Sie kam aus St. Peter Ording, Regen. Die Frisur sitzt. Hauptsache gutes Aussehen. Ist denn das nicht das Allerwichtigste in diesen unruhigen Zeiten?

PS: Bei ihrer jüngsten Rede wollte sie Schleppern Jobs beschaffen. Info: Bei der Flugbereitschaft werden derzeit noch jede Menge Heli-Piloten gesucht.

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