Merkel-Tour: In Fulda gab’s die nächste Klatsche!

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Und wieder eine Niederlage für Angela Merkel - dieses Mal in Fulda (Foto: Autor)

Nach Gelnhausen erlebte Angela Merkel am Freitag den 25.08.2017 in der CDU Hochburg Fulda ihr nächstes Desaster in Hessen.

Von Heiko Leimbach

Anders als bei Ihrem Besuch in 2013 war die Situation, dass dieses Mal deutlich mehr Demonstranten (ca. 250 Personen) gegen Merkel auf die Straße gingen. Während der Veranstaltung gab es einige Protestler, darunter Anhänger der AfD und der Bewegung „Der Marsch 2017“, Windkraftgegner sowie Milchbauern. Immer wieder bekam Merkel Buhrufe, Merkel muss weg, Hau ab und Pfiffe zu hören, teilwiese so laut, dass man die Rede von Merkel nicht mehr hören konnte. Die Sympathisanten Merkels versuchten dagegen mit Applaus anzukommen, hatten aber nur wenig bis keinen Erfolg. Gerade im hinteren Bereich des Uniplatzes wurden Transparente mit Aufschriften wie „Danke für Amri“ oder „Wählt mich. Ich bin mit der Zerstörung Deutschlands noch nicht fertig“ hochgehalten.

Jetzt muss man aber dazu sagen, die CDU hat gelernt, so großzügig wie in Fulda war bislang kaum eine Wahlkampfveranstaltung abgesperrt. Man hat ordentlich vorgesorgt, der vordere Teil vor der Bühne war komplett für Merkel Anhänger reserviert und die Fans wurden mit reichlich Fan Plakaten ausgestattet. Der Frust der CDU Fulda sitzt noch tief, hat man doch bei den Kommunalwahlen in 2016 nach jahrzehntelanger Alleinherrschaft die Mehrheit verloren und die AfD obendrein mit 14,3% ein hervorragendes Ergebnis erzielt.

Bei jedem ihrer Wahlkampfauftritte widerfährt Angela Merkel immer mehr Ablehnung und Protest, die deutsche Bevölkerung wacht nach und nach auf und geht endlich auf die Straße um ihren Unmut gegenüber der derzeitigen Politik zu äußern und das ist gut so!

Wandere aus, solange es noch geht!
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