„Menschenrechtlerin“ fordert Scharia für Australien!

Foto: Durch Leila Ablyazova/Shutterstock
Das neue Gesetzbuch für Australien? (Foto: Durch Leila Ablyazova/Shutterstock)

Die ehemalige australische Präsidentin für Menschenrechte Gillian Triggs macht sich jetzt dafür stark, die Scharia in Australien einzuführen.

Von Marilla Slominski

Sie vergleicht das islamische Rechtsystem mit den katholischen Diktaten aus dem Vatikan.

„Es gibt verschiedene Wege, auf denen religiöse Regeln das Privatleben der Menschen beinflusst, die Regeln des Vatikan beinflussen das Leben der Katholiken schließlich auch in unserem Land“, argumentiert Triggs.

Auch die Scharia-Scheidung möchte sie in Australien erlauben, bei ihr reicht es, wenn der Mann dreimal ausspricht „ich lasse mich scheiden“, auch das das Wort einer Frau weniger wert ist, als das eines Mannes – für Gillian Doreen Triggs, eine Spezialistin für internationales Recht, kein Problem. „Es ist eine Frage des privaten Rechts innerhalb der muslimischen Gemeinschaft und wenn sie ihre Angelegenheiten so regeln wollen und an diese Regeln glauben, ist das vernünftigerweise zu akzeptieren“, meint sie.

Damit schließt sie sich der muslimischen Psychologin Hanan Dover, die vor einem Monat die gleichen Argumente angeführt hatte.

„Die australische liberalen Demokratie kann stolz sein, verschiedene Rechtssysteme für verschiedene Gruppen zu umfassen: das Halacha Gesetz für die Juden, das kanonische Recht für die Katholiken, das Stammesrecht für die Aborigines und das Scharia Recht für die Moslems“ hatte Dover behauptet und damit eine Kontroverse im Land ausgelöst.

Der von der australischen Politikerin Pauline Hanson geforderte Burka-Bann ist für die Rechtsgekehrte Triggs ein fall für den Obersten Gerichtshof: „Ein äußeres Zeichen des Glaubens, wie die Burka, zu tragen ist etwas, das wir in Australien respektieren.“

Triggs kritisierte Pauline Hanson auch scharf dafür, dass diese in einer Burka in das australische Parlament spaziert war – für Triggs eine ungeheure Provokation: „Eine schändliche Vorstellung“, nannte sie die Aktion der Politikerin.

Australische Politiker kämpfen mit aller Macht gegen Bürger, die gegen Halal-Fleisch und weitere Moscheen sind.

„Wer sagt, er will keine Halal-Zertifikate, sagt auch, ich will keine Moscheen und dann, ich mag keine Muslime. Dabei ist das Problem mit den Moscheen alleine ein Parkproblem“, so der australische Senator Dastyari.

 

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