Finnland: Tausende Asylbewerber untergetaucht

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Die Neusiedler marschieren durch Europa (Foto Seita/shutterstock)

Auch Finnland hat tausende Asylbewerber völlig aus den Augen verloren. Die finnische Innenministerin Paula Risikko musste jetzt gestehen, das 5300 Asylbewerber nicht mehr auffindbar sind. Sie tauchten während ihres laufenden Asylverfahrens einfach ab.

Paula Risikko vermutet, dass die Asylbewerber entweder nach Hause oder in andere EU Länder weitergezogen sind – kein Problem in der grenzenlosen Schengenzone, die der frühere Interpol Chef Robert Noble inzwischen als „internationale passfreie Zone für Terroristen“ beschreibt.

Sie verwarf den Vorschlag, dass spezielle Zentren für abgelehnte Asylbewerber eingerichtet werden, um sicher zu gehen, dass abgelehnte Asylbewerber- wie der korangläubige 18jährige Mörder aus Marokko Abderrahman Mechkah, der vergangene Woche in Turku zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt hat, auch wirklich abgeschoben werden.

Man könne die Asylbewerber nach Stand der Dinge auch in so einem Zentrum nicht einsperren, sondern nur regelmäßig ihre Anwesenheit durch das Personal kontrollieren lassen.

Die Position des US-Milliardärs George Soros, der der Meinung ist, dass Migranten während ihres Asylverfahrens nicht in Gewahrsam genommen werden dürfen, weil sie unter EU-Recht stehen, wird auch von den meisten EU-Regierungen vertreten. Nur Ungarn schert – zum großen Ärger der Eurokraten in Brüssel – aus der Reihe aus. Dort dürfen Asylbewerber auch festgesetzt werden, denn die Grenzen Ungarns markieren nach einer legalen Gesetzesinitiative nun eine Transitzone, genau wie auf internationalen Flughäfen. (MS)

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