Bei Abschiebungen zunehmend privates Sicherheitspersonal

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Wenn es um Abschiebungen geht, bleiben viele Plätze leer (Foto: JouWatch)

Berlin – Und wieder wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten: Für Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber in Flugzeugen setzt die Bundesregierung zunehmend privates Sicherheitspersonal ein. Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums sind dies überwiegend Sicherheitskräfte der Fluggesellschaften, die 2016 an etwa einem Fünftel aller sogenannten begleiteten Rückführungen auf dem Luftweg beteiligt waren. Das schreibt der „Spiegel“.

2015 gab es noch 2.350 Rückführungen mit privaten Begleitern, 2016 schon 3.250. Bulgaria Air stand mit 2.730 auf diese Weise abgeschobenen Asylbewerbern im vergangenen Jahr an der Spitze, schreibt das Magazin. Die Bundespolizei verfügt über rund tausend ausgebildete „Personenbegleiter Luft“. Der Einsatz privater Sicherheitsleute wird intern damit gerechtfertigt, dass hoheitliche Aufgaben in Flugzeugen ausländischer Airlines entfielen.

Der Pilot habe dort uneingeschränkt das Sagen. (Quelle: dts)

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