Paypal vs. Pamela Geller

Sollte kein Paypal-Konto mehr besitzen: Pamela Geller (Foto: Von unclear but Pamela Geller holds the copyright - Pamela Geller, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15939563
Sollte kein Paypal-Konto mehr besitzen: Pamela Geller (Foto: Von unclear but Pamela Geller holds the copyright - Pamela Geller, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15939563

Nach Google, Amazon, Twitter und Facebook schaltet sich jetzt ein weiterer Internet-Gigant in die Politik zu Gunsten der Linken ein!

Zuviel Macht beim Thema Meinungsfreiheit liegt in den Händen von wenigen großen Technik-Firmen, das sagte die US-Islamkritikerin und Kämpferin für die freie Meinungsäußerung Pamela Geller in einem Radiointerview.

Von Marilla Slominski

Besonders tut sich im Augenblick der Bezahldienst PayPal hervor, der missliebigen Seiten weltweit reihenweise seine Dienste aufkündigt. Zu seinen letzten Opfern gehören in Deutschland z.B. der Blog PI-News, der gestern gesperrt wurde und die Identitäre Bewegung. Auch Twitter steht dem in Nichts nach: Prominente, denen der Mund verboten wird, sind z.B. der Autor Kolja Bonke und der FDP-Politiker Tobias Huch. Auch JouWatch wurde das Partnerprogramm von Amazon gekündigt.

Auch Pamela Gellers Blog hat es nun erwischt: „PayPal hat meinen Account aufgelöst, nachdem der von George Soros finanzierte Think Tank ProPublica einen entsprechenden Hinweis gegen mich gegeben hat“, berichtet Pamela Geller.

„Das sind die Folgen von Charlottesville. Die Linke benutzt Charlottesville dafür, jeden zu „töten“ und zu zerstören, der ihr widerspricht. ProPublica hat das getan und Reporter wie Lauren Kirchner, die mich anschreiben und mir eine Reihe von ernsthaften Fragen stellen, tun das ihre. Anhand der Fragen kann man schon sehen, dass das ein abgekartetes Spiel ist. So fragte mich Lauren Kirchner, ob ich gesperrt worden sei, weil ich eine Hass-Seite betreibe. Man betrachte die Unterstellung, ich betreibe angeblich eine Hass-Seite, weil ich Nachrichten über die Scharia und den Dschihad-Terror veröffentliche“, so die 59jährige Geller.

Doch PayPal hatte nicht mit den erbosten Fans von Pamela Geller gerechnet: „Es war interessant zu sehen, dass tausende auf Facebook und Twitter darüber wirklich richtig wütend waren, als ich die PayPal-Kündigung bekannt gab. Noch am selben Tag nahm PayPal seine Entscheidung zurück. Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, dass sie den Unterschied machen können. Es ist nicht vergeblich,“ bemerkt Geller, die allein auf Facebook mehr als eine Million „Freunde“ hat.

Auch Google hat die Seite von Pamela Geller in den USA vor wenigen Wochen aus der Suchfunktion entfernt. 40.000 Posts und Artikel, die in 14jähriger Arbeit entstanden sind, verschwanden spurlos in den Weiten des Internets.

Ihr Newsfeed, der ihre Anhänger regelmäßig per email informiert, wurde gesperrt.

„Es gibt eine systematische Entfernung konservativer Webseiten. Das ist sehr gefährlich. In der Geschichte der Menschheit hat noch nie so immens viel Macht in den Händen von so wenigen gelegen.“

Pamela Geller kritisierte auch die Führungskräfte von Facebook, die dem pakistanischen Regime zugesichert haben, „die Scharia durchzusetzen und alle Inhalte, die Kritik am Islam üben, zu blockieren.“

„Es ist außergewöhnlich, dass ausgerechnet der Westen dieser extremen Ideologie unterliegt. Dass das passiert, können wir Tag für Tag beobachten. Ich bin davon überzeugt, dass wir unbedingt ein gesetzliches Vorgehen gegen Facebook und Google brauchen, die die Meinungsfreiheit zerstören. Das muss sich ändern. Für Millionen Amerikaner und auch Europäer ist das unsere Pinnwand, so können wir miteinander kommunizieren. Das alles ist hochproblematisch, und es wird schlimmer werden, wenn der Gesetzgeber nicht handelt“, warnt Pamela Geller.

 

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